InsiderTipps
Das alte Khao Lak wurde 2004 von einem Tsunami verwüstet. Das neue Khao Lak bietet das, was man in Phuket oft vergeblich sucht: Ruhe, intakte Natur, schier endlose Strände und Hotels auf dem neuesten Stand – inklusive eines 16.000 Quadratmeter großen Pools. Kenner prognostizieren's: Khuk Khak & Co. werden 2010 boomen!
Was ist los am Strand, erzähl!“, fordert mich der Redakteur auf, der mich für diesen Bericht nach Khao Lak geschickt hat, als ich nach längerem Klingeln das Handy aus der Tasche ziehe und rangehe. Gute Frage. „Nichts! Leer. Einfach traumhaft.“ „Na, dann hast du wohl Pech mit dem Wetter, oder?“, befürchtet München das Schlimmste. Nein! Es ist Mitte Februar. Trockenzeit im tropischen Thailand, 33 Grad im Schatten. Kurz: beste Hochsaison.
Warmer Wind bläst über die Andamanensee, streicht säuselnd durch die feinfiedrigen Nadeln der Kasurinenbäume und Kokospalmen, die am Strand Schatten spenden. Er weht mit so konstanter Stärke, dass die Haut trotz schweißtreibender Temperaturen immer angenehm trocken bleibt. Wenn man im Liegestuhl die Augen schließt, fühlt es sich an wie zu Hause im Sonnenstudio – vorausgesetzt, das Handy ist aus.
Öffnet man die Augen, sind Strand und Sonne natürlich echt, aber man wundert sich trotzdem. An dem weitläufigen Sandstrand mit dem klangvollen Namen Khuk Khak, einem Teilstück des fast 30 Kilometer langen Khao Lak Beach, bin ich wirklich fast allein. Blick nach links, Blick nach rechts – keine Menschenseele! Pardon, ganz hinten am Horizont zieht ein einsamer Jogger seine Spur durch den weichen Sand.
Barmann Jack ist froh, dass ich hier bin, will mich sogar auf ein Chang-Bier einladen, damit ich noch ein wenig länger bleibe. Von dem grünen Sonnensegel seiner einsamen Strandbar hängen bunte Girlanden und selbst gebaute Mobiles mit sich drehenden Vögeln, die lustig in der Brise flattern.
Zwei rastafarbene Sonnenschirme hat er in den Sand gesteckt, sie sollen Gäste als von Weitem sichtbarer Blickfang anlocken. Trotzdem verirren sich kaum Strandläufer hierher. Neben einem jungen schwedischen Paar, das die Exklusivität des Alleinseins sichtlich genießt, bin ich der einzige Gast.
Das könnte sich bald ändern, hat doch in direkter Nachbarschaft das großzügig dimensionierte Fünf-Sterne-Resort „Cher Fah“ eröffnet, das seit November unter neuem Management steht und als „JW Marriott Khao Lak“ mit 298 luxuriösen Zimmern und Suiten Erholungsuchende verwöhnt. Unter anderem mit schicken Großraum-Badewannen aus gegossenem Quaryl und in die Wand eingebautem Riesenflachbild-TV.
ReiseBuchung
Reisewetter aktuell
Das aktuelle Reisewetterfür Ihr Reiseziel
Reisebücher
-

Die Zukunft der Jurte
mehr Infos -

Das Kochbuch des Kannibalen
mehr Infos -

Tee
mehr Infos -

Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde ...
mehr Infos -

Das koloniale Indien
mehr Infos -

Die besten Single-Reisen
mehr Infos


Inselglück auf Ko Surin
C. Cardoso (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 3 Wochen:
Sehr geehrter Herr Heuer,
inspiriert von Ihrem Beitrag online, wollte ich das dazugehörige Magazin bestellen. Leider vergeblich, weil vergriffen.
Aus diesem Grund möchte ich Sie höflichst bitten, mir die Namen Ihrer Unterkünfte mitzuteilen.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
C. Cardoso
Diesen Beitrag melden!
Frank Heuer (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 7 Wochen:
Sehr geehrter Herr Srisuwan,
zu Ihrem Kommentar auf meinen Reisebericht Khao Lak möchte ich Ihnen gerne ein Feedback geben. Vorweg möchte ich Ihnen sagen, dass ich Ihre Argumentation aus der Sicht als Geschäftsmann durchaus nachvollziehen kann.
Selbstverständlich hatte ich Gelegenheit im Rahmen meiner Recherche Reise im Februar 2009 an einem Ausritt im Sairung Elefanten Camp teilzunehmen. Von dem zeitaufwändigeren Elefantentrekking zum Sairung Wasserfall riet uns das dort ansässige Personal allerdings ab, da dieser in der Trockenzeit so wenig Wasser führe, dass sich eine Tour dorthin nicht wirklich lohnen würde. Also begab sich unsere Gruppe auf die kleine Runde, welche in etwa 30 - 45 Minuten rund um das Camp führt. Diese führte in der prallen Sonne zuerst über staubige Wege, durchquerte dann eine lichte Gummibaum Plantage und nach einem kurzen Stück Wald erreichte man wieder das Camp.
Da ich auf einer meiner früheren Thailandreisen auf der Insel Ko Chang, ebenfalls zur Trockenzeit schon einmal an einem Elefanten Trekking teilgenommen habe, welches in der Tat auf schmalen Pfaden durch beeindruckenden Regenwald führte und schliesslich damit endete, dass man gemeinsam mit den Elefanten in einem Flusslauf badete, empfand ich das im Elefanten Camp von Sairung erlebte eher als dürftig. Das Geld, das in Khao Lak für eine solche Tour anfällt, kann man glaube ich besser investieren.
Eine weitere Exkursion führte mich in Khao Lak zum Chong Fah Wasserfall, der auf Katalogfotos gerne als rauschendes Weisswasser dargestellt wird. Auf einem Parkplatz kann man sein Mietmoped abstellen, trotz Vorzeigen eines gültigen Presseausweises wird man zur Kasse gebeten. Nach einer etwa 15 minütigen Wanderung zu Fuss (steiler Anstieg) erreicht man das Bassin. Leider fand ich hier nur ein müdes Rinnsal von Wasser vor, das die dunklen Felsen lustlos hinab plätscherte. Selbst im Bassin reichte die Wassermenge nicht aus, um wenigstens ein vergnügliches Bad zu nehmen. Aufgrund der Aussagen anderer Touristen, die sich zeitgleich mit mir dort befanden, kann ich leider nur von kollektiver Enttäuschung berichten.
Insofern fühle ich mich in diesem Fall meiner journalistischen Sorgfaltspflicht verantwortlich, die mich anhält meine Reiseerlebnisse in authentischer Form an meine Leser weiterzugeben. Ich bedauere trotzdem, dass es zum damaligen Zeitpunkt nicht dazu kam, mir diese Themen auf bessere Art und Weise zu präsentieren. Gerne hätte ich mich von Ihnen eines Besseren belehren lassen. Und so nehme ich Ihr Angebot für die Zukunft gerne an. Immerhin hatte ich ja mein Mietmoped bei Khao Lak Land Discovery damals ausgeliehen und damit war alles in bester Ordnung!
Bezüglich der falschen Bildunterschrift zu einem der Fotos in der Online Version meines Artikels, muss ich Ihnen Recht geben. Nur Leopardenhaie liegen am Meeresboden und lassen sich streicheln, wenn man ihnen sich behutsam nähert. Offensichtlich hat eine Bildagentur hierzu falsche Bildinformationen geliefert. Meine eigenen Fotos sind leider nur in der gedruckten Magazinversion von abenteuer und reisen zu sehen und nicht Online. Im Magazin ist selbstverständlich ein Walhai mit Tauchern abgebildet. Ein Foto welches mir freundlicherweise vom Big Blue Khao Lak Dive Center zur Verfügung gestellt wurde.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Heuer
Diesen Beitrag melden!
Sorat Srisuwan (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 7 Wochen:
Sehr geehrter Herr Heuer,
leider war ich nicht besonders erfreut als ich Ihren Artikel und den nicht besonders schmeichelhaften Abschnitt ueber meine Firma “Khao Lak Land Discovery” gelesen habe.
Aus Ihrer Beschreibung gehe ich aber davon aus, dass Sie an keiner unserer Touren teilgenommen haben. Aus diesem Grund moechte ich Sie herzlich dazu einladen bei Ihrem naechsten Besuch in Khao Lak an eine unserer Touren (Similan, Khao Sok, Phang Nga Bucht, Khao Lak ...) teilzunehmen, damit Sie sich besser ein Bild von unserem Tourprogramm, Qualitaet und Service zu machen.
Selbstverstaendlich sind die Wasserfaelle der Umgebung kein Vergleich zu den Niagarafaellen. Sie fuehren in der Trockenzeit logischerweise auch weniger Wasser wie in der Regenzeit. Trotzdem ist es moeglich in einer schoenen Umgebung, die hier zur Landschaft gehoert in den verschiedenen Becken der Wasserfallstufen zu baden.
Kautschukplantagen sind ueberall in dieser Region zu finden. Die Strassen werden gesaeumt von Aleen mit Kautschukplantagen. Die Elefantencamps befinden sich meist bei Kautschukplantagen.
Start ist selbstverstaendlich im Elefantencamp und es geht zum und in den Dschungel auch nicht eine halbe Stunde wie bei vielen anderen Anbietern – wir bieten Elefantenreiten ca. 45 min vom Elefantencamp durch den Dschungel zu einem Wasserfall an. Beim Wasserfall haben Sie die Moeglichkeit zu baden und dann geht es ca. 45 min wieder zurueck zum Elefantencamp.
Eine Wanderung erlebt auch jeder anders. Sind Sie ein Extremsportler ist eine Wanderung durch den Dschungel koerperlich natuerlich nicht so fordernd wie von jemanden der „durchschnittlich“ fit ist und schon mit der Hitze und der Luftfeuchtigkeit zu kaempfen hat.
Aber es gibt bei uns fuer jeden etwas. Es gilt nur herauszufinden was fuer Sie individuell die richtige Tour ist.
Im uebrigen wird Foto Nr.8 beschrieben “schwimmen mit einem Walhai am Richelieu Rock“. Das ist ein Leopardenhai (Stegostoma fasciatum) und kein Walhai.
Mit freundlichen Gruessen
Sorat Srisuwan
Owner of Khao Lak Land Discovery
Diesen Beitrag melden!
peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 11 Wochen:
Na, dann gute Reise!
Diesen Beitrag melden!
Susanne Adelsberger (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 11 Wochen:
Guten Tag, ich finde den Beitrag sehr gelungen. Ich werde mir mal bei Gelegenheit diese Gegend anschauen. Es macht Lust auf mehr. Viele Grüße
Diesen Beitrag melden!
wolfgang Kolle (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 12 Wochen:
guter Kommentar und wunderbare Fotos, beste Werbung für Khao Lak
Diesen Beitrag melden!
Kommentar hinzufügen