
Autor:
Frank Tophoven
InsiderTipps
Anatoliens steinerne Traumwelt ist ein Erlebnis: Höhlenkirchen, unterirdische Städte und kurios erodierte Tuffsteine. Wir sahen uns für diesen Reisebericht unter und über der Erde um.
Die Engländerin Kaili und der Schwede Lars schwärmen von Kappadokien. Seit 25 Jahren veranstalten die beiden Fahrten mit dem Heißluftballon. Vor neun Jahren gründeten sie Kapadokya Balloons. Ob ihm Ballonfahren nach so vielen Jahren noch Spaß mache, frage ich Lars."Nicht mehr überall. Aber in Kappadokien!" Frost und Hitze, Wind und Regen haben die weichen Tuffsteinfelsen zu spektakulären Kulissen zernagt. Steinernen Wellen gleich strömen sie Hänge hinab, branden in Täler, scheinen nur für den Moment zu verharren - wie Riesenpilze ragen sie in die Höhe und bilden Wälder aus steinernen Kegeln.
Bei Sonnenaufgang mit dem Ballon über diesen Ensembles hinwegzuschweben euphorisiert für den Rest eines Tags. Allein aus der Luft bei einer Ballonfahrt und aus Augenhöhe etwa beim Gang durch das Höhlenkirchental von Göreme erschließen sich die Geheimnisse Kappadokiens jedoch nicht. Man muss in die Tiefe gehen. Subterrane Wunder wie die Höhlenstädte unter den Orten Derinkuyu und Kaymakli muss man einfach gesehen haben.
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Wolfgang König (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 41 Wochen:
Der Reisebericht ist sehr interessant für mich, zumal ich die Fakten fast alle bestätigen kann, da ich 1986 schon eine
Rundfahrt in eigener Regie durch Kappadokien gemacht habe.
Damals waren in dieser Region kaum Touristen anzutreffen und wir sind überall herzlich aufgenommen und bewirtet worden. Wir haben Heute noch freundschaftliche Kontakte zu mehreren Familien in Konya.
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