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Dieser Bundesstaat hat es in der Regel gern groß. Das beginnt bei Gouverneur Schwarzenegger und endet bei den Spitzenweingütern. Nur bei Bier und Pizzen darf es gern mal eine Nummer kleiner sein, wie dieser Beitrag zeigt. Und wussten Sie das: Kochen lernt man am besten bei den Herren des CIA!
Frühschicht. Die kleinen weißen Bälle fliegen schon, der außerirdische, der große gelbe Ball dümpelt noch über dem windstillen Pazifik.
Eigentlich hätte Sister Moon jetzt Feierabend, morgens um Viertel nach sechs, mag aber nicht so recht abtauchen. Vom neuen Tag ist mehr zu hören als zu sehen, wenn Golfschläger mit dem typischen Klicken auf Bälle treffen. „Welcome to the site of the US Open“ verkündet das Banner über dem Eingang des Torrey Pines Golf Course in La Jolla. Wer hier seine Bälle schlägt, meint es ernst und fängt früh an.
Der Morgen ist kühl, auch wenn es bis Mexiko nur 50 Kilometer sind. Den extra weichen, extra weißen Bademantel ein bisschen fester um die Schultern schlingen, die Hände warm reiben an der ersten Tasse Kaffee. Es ist nicht die schlechteste Idee, den offenen Kamin anzuheizen. Der zündelt ganz ohne Holzhacken, Ruß und Asche: Auf Knopfdruck züngeln die Gasflammen hinter imitierten Holzscheiten und verbreiten sofort wohlige Wärme.
Das Apartment in der luxuriösen „Lodge at Torrey Pines“ ist so groß, dass man locker eine Partie Minigolf darin spielen könnte. Aber das darf man wohl nicht laut sagen, ohne als Trottel vom Green gejagt zu werden.
Oder vielleicht doch? Kalifornier gelten als tolerant, auch in Geschmacksfragen. Besuch auf der Domaine Chandon, um besten Sekt mit weltberühmtem Namen zu verkosten. Zur Einstimmung dudelt im Autoradio der kellereieigene Sender, akustisches Vorglühen auf 88,1 FM. Während Chandon-Botschafterin Stephanie – hier tragen ja alle nur Vornamen und sie ein schulterfreies, weißes Kleid dazu – gern Gutes nachschenkt, verrät sie, was besonders gut sei: Popcorn mit Brut Classic. So werden Ungereimtheiten zum Gedicht.
Was reimt sich auf Horror, Action und Aliens? Bestes Brot! Charles Kaufmann führt einen Nachnamen, das müssen genetische Reste deutscher Pedanterie sein, die Familie kam 1863 aus Schweinfurt.
Dieser Charles Kaufmann also war Regisseur – „nur B-Movies“, sagt er stolz. Wurde danach Bäcker, wahrscheinlich der beste in San Diego, der lustigste aber ganz bestimmt.
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„Als wir anfingen, haben wir einen französischen Backofen in Europa bestellt. Der wurde in 200 kleinen Kisten im Container geliefert, dazu kam ein 75-jähriger Franzose mit einer Kiste Wein, mit Taschen voller Gitanes und einem Schraubenzieher. Er hat den Ofen in zweieinhalb Wochen zusammengeschraubt. Aber dann hat es Monate gedauert, bis wir eine Betriebsgenehmigung erhielten – so einen Backofen hatte hier noch nie jemand gesehen.“
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 15 Wochen:
Stimmt, aber klasse Weine gibt es auch in Oregon, z.B die von Elk Cove im Williamette Valley!
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Villagantsaga sagte vor 2 Jahre 15 Wochen:
Kalifornien ist immer eine Reise wert :)
www.europa-crew.blogspot.com
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