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Der erste Tag beginnt mit blauem Himmel, strahlender Sonne und viel Historie. Und mit den ersten Vorboten des bunten Herbstvergnügens.
Concord zeigt sich von seiner besten Seite. Sternenbanner und buntes Laub zieren die Main Street des geschichtsträchtigen Städtchens. Die Nacht war kalt, Tau liegt über dem Gras vor dem Old Manse, einem alten Bürgerhaus aus dem Jahr 1770, das genau an jener Stelle des Concord River liegt, wo „Der Schuss, der rund um die Welt zu hören war“, gefallen ist.
Am 19. April 1775 flog die erste Kugel zwischen den britischen Rotröcken und den Siedlern, die ihre Freiheit verteidigten. Insofern ist die liebliche Flussaue an der North Bridge die Geburtsstätte der amerikanischen Demokratie und Freiheit und mithin eine jährlich von Hunderttausenden besuchte Pilgerstätte.
Zartes bis sattes Gelb tragen die Bäume, leichter Nebel liegt über dem von Ralph Waldo Emerson errichteten Bau und der Stadtkern von Concord entspricht jedem Klischee von der properen, heimeligen neuenglischen Kleinstadt inklusive einiger blendend weißen Holzkirchen, die ihre schlanken Türme in den klaren Himmel recken, Heldenfriedhof, mächtigem Rathaus und vielen netten Holzhäusern, die sich unter ausladende Laubbäume schmiegen.
Von ganz anderem historischen und kalorischen Kaliber ist unser nächster Stopp: Das „Moran Square Diner“ in Fitchburg. Filmreifer kann man das zweite Frühstück nicht einnehmen als in diesem 1941 von der Worcester Lunch Car Company gebauten Diner mit Fliesenwand, langem Tresen und abgewetzten Tischen. Omelettes, Rührei, Wurst und Sandwiches, alles was schwer und fettig ist, wird hier serviert, in absolut stilechtem Ambiente.
Auf der Route 2 weiter nach Westen, die Farbpalette der Wälder wird vielseitiger, das Grün gerät allmählich ins Hintertreffen. Über 80 historische Häuser sind in Historic Deerfield zu bewundern, nur die Natur tanzt aus der Reihe. Mit Fehl-Farben, denn viele Bäume sind bereits kahl, die anderen stehen noch kräftig-grün im Saft.
Nicht anders das Bild in Shelburne Falls, dessen viel gepriesene „Flowered Bridge“ im Grunde nicht mehr als ein liebevoll begrünter Betonbogen ist, während die von Gletschern ausgewaschenen Potholes auf jeden Fall einen Stopp wert sind. Ein wunderschöner Bergaufbergab-Abstecher führt auf schmalen kurvigen Landstraßen über Buckland bis Charlemont.
Dort steuern wir neugierig die Bissell Covered Bridge an. Die aber entpuppt sich nicht als die erhoffte windschiefe Konstruktion, unter deren Gebälk sich schon tapfere Minute Men von den Strapazen des Freiheitskriegs erholt haben, sondern als propere, solide Zimmererarbeit, die mit jungfräulich-hellem Holz glänzt und keine zwei Jahre auf dem Buckel haben dürfte.
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Hallo Torben, der Koffer war noch intakt und komplett gefüllt. Der Burger war nicht besser, aber auf jeden Fall dicker als in Good Old Tschörmänie! Heute abend auf dem Mount Greylock gab es Schnee und null Grad - da kann etwas Fett nicht schaden :-)
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alter sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Hallo Peter Pfänder,
habe doch die USA nicht für die Misere verantwortlich gemacht. Weiterhin viel Spaß und gute Besserung.
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Torben sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Hallo Reporter,
gratuliere zum wiedergefundenen Koffer. War noch alles drin? Und wie hat eigentlich der Burger geschmeckt? Anders als die Burger in Good Old Europe?
Schade, dass es regnet. Hoffentlich bleiben die roten Blätter an den Bäumen dran!
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marcel bonnecker (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Hi Peter, was gibt es denn in Masachussets neben Laub und Historie noch zu sehen?
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Na Alter, fuer die Misere ist DELTA Airlines verantwortlich, nicht die USA. Ab jetzt kann es nur noch besser werden....
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
26 Grad, davon kann ich nur traeumen, liebe Jessica! Draussen stroemender Regen, aber wenigstens konnte ich heute nacht um zwei meinen Koffer in die Arme schliessen. Aber eines ist klar: Mit Delta werd ich noch ein fettes Huehnchen rupfen! @R. Steininger: Es handelt sich um den geschichtstraechtigen Ort in Massachusetts! @ Karin: Warm kann es auf dem Bike schon werden, und schneeregenrisch nass. Ich glaub, liebe Karin, ich bleib heute in meinem fetten, grossen und warmen Suburban - brummmm!
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alter sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Wenn man sich überlegt, dass man nach USA fliegt, um dort zu frieren, weil Gepäckverlust, um einen Hamburger zu essen, weil keine Badehose, dann ist das doch eine elende Zwischenbilanz. Wenigstens ist das Laub soooo schööön bunt.
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Karin sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Moin Peter, hat man Dir ob der fehlenden Daunenjacke wenigstens die Suite mit offenem Kamin zugeteilt (hab ein bisschen Dein Hotel gegoogelt)? Schlecht für die Frostbeulen unter uns, gell? Aber beim Radeln heute wird Dir sicherlich warm werden. Und: Ich bin guter Dinge, dass Du bis zum Ende Deiner Tour Deinen Koffer wieder hast;-) Erfolgreiche Jagd nach buntem Laub wünscht Dir Frostbeule Karin!
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Rudolf Steininger (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Da hier allgemein von Neuengland die Rede ist, bin ich jetzt ein wenig verwirrt. Handelt es sich bei Concord um die Hauptstadt des Bundesstaats New Hampshire oder ist der erwähnte geschichtsträchtige Ort eine Stadt in Massachusetts? Für Aufklärung wäre ich sehr dankbar.
Übrigens: Was Fitchburg betrifft, so ist dies angeblich nach San Francisco die hügeligste Stadt, die man in den USA finden kann. Haben Sie das auch so empfunden, Herr Pfänder, oder bin ich da einer Ente aufgesessen?
Beste Grüße aus Heidelberg
R. Steininger
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jessica harazim sagte vor 2 Jahre 17 Wochen:
Lieber Peter Pfänder,
das mit dem Gepäck ist echt gemein. Noch fieser: Die Nummer mit der fehlenden Badehose und einer ungerührten Airline-Mitarbeiterin. Ich weiß, wovon ich spreche, ich hatte den Bikini für das Wochenende am Gardasee nämlich vergessen. Aber ich hatte selbstverständlich gleich die Lösung des Problems parat: Ups - sagte ich zu meinem Mann – SO ein BLÖDES Missgeschick aber auch, muss ich mir WOHL ODER ÜBEL einen NEUEN (schickes Teil!!!) kaufen, wie schaaaade! :-) Immerhin hatte es gestern noch 26° C.
Aber ich denke, die Auswahl an flotten Bademoden ist in North Adams ziemlich begrenzt, habe ich Recht? Insofern: Vielleicht haben ja der Gärtner oder der Koch ein heißes XXXL-Modell mit lustigen Schottenkaros oder grinsenden Mickeymäusen zu verleihen? Ein Beweisfoto schicken Sie dann Marilyn. Und fragen sie, ob sie hätte SO rumlaufen wollen. Ich bin sicher, sie wird sich für ihr Auflegen - zumindest kurz - retrospektiv genieren.
Wohl bekomm' er, der Burger…
Mitfühlenden Gruß aus der Redaktion!
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