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Erst Wind, dann Sturm. Erst Sonne, dann Regen. Erst ganz luxuriös Lobster Lazy Man Style, dann aus der Fritteuse. An der malerischen Küste von Cape Ann endet die Indian-Summer-Jagd durch Massachusetts. Wir wissen nun, wo es am schönsten ist! Zur Strecke gebracht haben wir viel Wald in Rot-Gelb-Orange. Um die 30 schöne, weiße Holzkirchen. Um die 5 Liter Samuel Adams. Einige nette Inns und Guesthouses. Eine Handvoll Burger und Steaks. Einen netten MTB-Trail. Eine traumhafte Küstenstraße an der North Shore und - dank unseres durstigen Achtzylinder-Mietwagens - um die 110 Gallonen Benzin.
Old Sturbridge Village, ein gut gemachtes Museumsdorf mit vielen historischen Gebäuden, verpasst uns nochmals ein dicke Portion pures Gold Old New England auf dem Stand von 1790-1860. Alte Farmhäuser, Tavern, Bank, Schuster, Töpfer & Co. - vieles "hands on" konzipiert, das ist das nette und didaktisch geniale Gegenteil von "Nicht berühren!"
Dazu beleben viele lebendige Exponate in Originalkostümen das weitläufige Areal, die geradezu darauf brennen, ihr Wissen über das Leben der Vorväter jedem weiterzugeben. Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene auf jeden Fall einen Besuch wert, trotz der happigen 20 Dollar Eintritt.
Reizvoll ist die Fahrt über Ashburnham, Ashby, Townsend und Groton. Kleine Dörfer, weiße Holzkirche und - man höre und staune - so mancher knallrote Ahorn säumen die Landstraßen. Massachusetts zeigt sich wettermäßig von seiner Chocolate Cookie-Seite: Sonne, Sonne, strahlendblauer Himmel. Hallo, Wetterfrösche der USA, legt die Joints beiseite und beginnt wieder zu arbeiten! Für heute hattet Ihr Regen, Regen und dunkle Wolken prophezeit. Das grenz schon an Halluzinationen...
Über Marblehead mit seinem grandiosen Devereaux Beach, der ein wahres Wellenreitermekka ist, geht es auf kleinen Landstraßen durch geradezu unerträglich malerische, puppenstubenhafte Orte bis Rockport, das in dieser Hinsicht alles nochmals auf die Spitze treibt. Sehr touristisch, aber auch außerordentlich schön gelegen.
Abgesehen vom Besuch des millionenfach fotografierten legendären Fischerschuppen Motif # 1 auf der Bradley Wharf empfiehlt sich ein Bummel durch die Gassen, die Nase in der Sandy Bay in den Wind zu stecken und sich danach bei "Roy Moore Lobster Co." für 12 Dollar einen Lobster und ein Bier zu gönnen. Wem das zu viel Arbeit ist, der macht es wie wir. Ab ins "Emerson Inn by the Sea" und dort einen mundgerecht präparierten "Lobster Lazy Man Style" ordern. Der Rest ist nur noch mmmmmmh!
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Andreas Stockerling (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 15 Wochen:
Puhlen und Kleckern gehört zum Lobstergenuss dazu- und ganz so schwierig ist das nicht. Also, üben Sie das mal, bevor es das nächste Mal an die Ostküste geht. Ansonsten: Die Berichte sind ganz nett - sowas könnte abenteuerreisen.de öfters machen.
Betrifft: Delta und Northwest Airlines. Die beiden sind ja fusioniert, deshalb bucht man KLM und fliegt mit NWA Flugnummer Delta.Ich persönlich bevorzuge Iceland Air, da stimmen Preis und Service!
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Walkabout sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Auch mir hat die Durchforstung des Rotlaub-Milieus in Neu-England gut gefallen!
Ist eine witzige Idee, so eine "Live"-Reportage übers Internet - auch wenn's für den Reporter sicher Stress bedeutet.
Dafür gebührt ihm der Lorbeerkranz, der immergrüne!
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ginger sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
das wurde zum schluss ja noch mal richtig spannend mit der suche nach dem rotem laub. die live-reportage hat mir wie immer sehr gut gefallen. ich finde eure web-site sowieso super, aber die live-reportagen toppen alles - weiter so.
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anuschka_dresel sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
natürlich gönne ich dir den lobster satt, ob für selbstpuhler oder für faule, von ganzem herzen ;-), aber noch viel mehr freut es mich, dass du von blauem himmel sprichst und deine fotos zeigen es ja auch. da wird auch berthold ein "ahornblatt" vom herzen gefallen sein - lieber spät als nie.
nun ist es aber zeit, lieber peter, dich langsam auf den boden der kulinarischen tatsachen zu holen. in der redaktion wartet kein seafood auf dich, sondern bio-reis-gerichte aus der tiefkühltruhe... gute heimreise und liebe grüsse an berthold
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Oddy Seuß sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Großes Lob dem Laub-Jäger! Mit Interesse habe ich die Reise durchs neuenglische Unterholz im Web mitverfolgt. Wann kann ich denn die Reportage in Ihrem Magazin blättern?
Und: Nichts gegen die überaus realistischen Fotos des Reporters – aber ich bin auch ein wenig gespannt auf die Bilder des Fotografen Steinhilber, von dem ich in Ihrem Heft bereits viele schöne Fotos gesehen habe.
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
@Stefan Haller: Es ist schon komisch, wie beiläufig an der North Shore die bei uns so schicken Hummer als "normales" Essen verputzt und sogar in schnödem Fittierfett versenkt werden. Der Lobster für Faule kommt je nach Lokal so auf 17-23 Dollar pro Portion. Grüße nach Weilheim - mit oder ohne Schnee.
@ Herr Steininger: Danke, nach so viel Autofahren und Kalorien ist diese Woche Sport angesagt!
@Jessica Harazim: Leider zu spät, eine fetttriefende Pappschachtel mit Fried Clams hätte zwischen Kamera und Notebook sonst sicher noch Platz gefunden. Drücken Sie alle dme Fotografen Berthold noch die Daumen, damit er nochmals 2 Sonnentage hat, damit wir für die Reportage im Heft schöne Fotos bekommen :-)
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Rudolf Steininger (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Gratulation, Herr Pfänder!
Diese einwöchige Live-Reportage war ein echter Genuss. Hatte oft das Gefühl, direkt dabei zu sein. Und schön ist es ja auch, dass es mit der Laubfärbung dann doch noch geklappt hat. Um die kulinarischen Erlebnisse sind Sie ebenfalls zu beneiden.
Guten Heimflug und viele Grüße
Rudolf Steininger
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Stefan Haller (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Ich habe das ganze Tagebuch verfolgt, sehr geehrter Herr Pfänder, nur in Erwartung der Lobster-Orgie (übrigens danke für den Namen des Autors - Thomas Jeier hat ja einiges für abenteuer und reisen geschrieben ...!). 12 Dollar klingt ja ziemlich in Ordnung, auch wenn der Lobster Lazy Man Style sicher teurer war. Ich muss mal wieder hin und mich als Lazy Man an den Lobstern vergehen.
Schöne Restreise! Und damit die Rückkehr leicht fällt: In Garmisch liegen 20 cm Schnee!
Nochmals Grüße aus Weilheim
Stefan Haller
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jessica harazim sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Aaaah, da steigt mir ja schon beim Lesen ein ganz bestimmter Duft in die Nase, zum letzten Mal gerochen vor Jahren San Diego, wo man auch am Hafen frittiertes Seafood vom Allerfeinsten für ziemlich wenig Geld bekommen hat, das war einfach köstlich!!! Ob Sie davon was für mich in den Flieger schmuggeln könnten? Obwohl - inkl. Knoblauchfahne und Fischgeruch könnte es Schwierigkeiten geben, dass sehe sogar ich Gierhals ein. Ich kaufe mir heute mittag jedenfalls ne Krabbensuppe aus der Dose. Hab ich jetzt Lust drauf. Viele Grüße und guten Flug!
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