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An Tag 3 unserer Live-Reportage begegnet Online-Chefredakteur Peter Pfänder so manch skurrilem Lebenskünstler. Und berichtet von Kraftlinien, dem Heiligtum der Drei Schwestern und der Jagd nach den schönsten roten Scheunen. Zum krönenden Abschluss gibt es etwas Schnee und mal wieder einen richtig pfundigen Burger.
Es muss an der „Kraftlinie“ liegen, die sich durchs Pioneer Valley bis nach Shellburne Falls zieht. Sie ist schuld, dass dort viele Kreative zu finden sind und sich auch mancher Sonderling niederließ. Ein besonders schillerndes Exemplar dieser Gattung ist Richard Richardson.
Er verkauft in einem alten Schuppen an der Route 112 in Goshen antike Gusseisenöfen und –küchenherde. Und er ist Environmental Artist. Was das bedeutet? Nun, zum Beispiel, dass vor seinem Laden ein riesiger blecherner Tin Man steht. Dass ein Haufen alter verrosteter Fahrräder zu einer Art Triumphbogen des Zweirads aufgetürmt wurde. Und dass Richard seinen Garten unter Zuhilfenahme von Dutzenden tonnenschwerer Monolithen, blecherner Skulpturen und zugrunde korrodierter Fahr- und Dreiräder („Hermit’s Last Ride“ aus den 50ern und 60ern) zu einem fantasievoll versponnenen Gesamtkunstwerk (sic!) werden ließ. Garniert durch Glasblöcke, Fliesen, Stahlfragmente und manch anderem „Unrat“.
Richard schuf in jahrelanger Arbeit eine Art neuzeitliches Stonehenge, dessen Herzstück ein gewaltiger stählerner, zementierter und fayenceverzierter Drachenkopf – „Die langen Wimpern geben ihm etwas feminines, ursprünglich war er zu gockelhaft geraten!“- bildet, dessen Rumpf eine moosbestückte Trockenmauer bildet und der dank integrierter Feuerstelle auch Feuer, Rauch und Feinstaub spuckt. Und weil Richard zwar in den Hidden Hills lebt, aber der Moderne sehr aufgeschlossen ist, hat er auch eine Website über sein Lebenswerk gestaltet - www.threesistersgarden.com.
„Zehn Monate habe ich an dem Drachenkopf gearbeitet, bis er genau so war, wie ich es wollte!“ Die Riesensammlung in die Erde gerammter und bis zu 9 Tonnen schwerer Monolithen hat ihn sogar fünf Jahre – und „ey man!“ – viele viele Dollars gekostet. Und Richard, der spricht wie ein Wasserfall, schwört Stein und Bein, dass die gewaltige Wasserader unter seinem Grund, die „Kraftlinie“ einen dieser Riesensteine immer wieder bewegt und umgeworfen habe, ganz zu schweigen von den Kristallen, die aus dem Boden wachsen.
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Stefan, der Führer ist von Tom Jeier! Die Krustentiere müssen noch warten, zur Zeit stehen eher Lamm und Beef auf dem Speisezettel. Und deine Warnung vor den Bikes war korrekt. Was mir die Berkshire Outfitters da unter den Hintern gesetzt haben, das hätte Richard sicher sofort in seinen Messi-Garten verbaut!
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Abu Hel, ja, ich weiß, der Indian Summer am Rand der Schwäbischen Alb ist ein Feuerwerk der Farben. Aber wir geben so schnell nicht auf - die Jagd nach dem feuerroten Zauber geht weiter. @Lauluk: Danke, es war sehr sehr frisch auf dem Bike. Und wir hoffen, weiter im Süden und Osten noch ein buntes Wunder zu erleben. @ Elli: Ich hab mich bemüht und mir ein paar flotte Downhills und fiese Uphills gegönnt, leider war das Leihbike eher ein Misstück mit schlechter Federgabel. Nun ist die Wirbelsäule gut geschüttelt :_)
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ABU HEL (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Peter,
falls in Mass zu wenig, sehr buntes Laub aufzutreiben ist, hier ein Vorschlag: unser Wilder Wein an unserem Haus im Neuffener Tal ist fantastisch schön gefärbt! Also, wenn die Ausbeute ganz mager ausfällt, schnell, schnell zurück nach Germanien und fotografieren! Bei einer Nahaufnahme merkt man doch nicht, wo der Schuss fiel!
Eine gute sonnige Zeit noch, tolle Kontakte, viel Laub, viel Farbe. Ich freue mich schon auf die nächste Reportage.
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anuschka_dresel sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
lieber peter,
nasskalt bei 2 grad?! holy shit! da bekommt die bildredakteurin ein nervöses zucken. wir haben dir zwar einen der besten fotografen mitgeschickt, aber selbst berthold steinhilber wird aus wolken und regen kein "warmes" wetter zaubern können, oder doch? was produktionen betrifft ist man als bildredakteurin hart im nehmen und gut im positivem denken. also, macht das beste draus.
liebe grüsse anuschka
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Harry sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Peter, na, dann war Euer Lunch aber gar nicht so bio wie die Unterkunft, oder? Oder gibt es in den USA mittlerweile schon ein "Green Mc Donalds" oder "Eco Burger King"? Würde mich interessieren. Denn es heißt ja, dass es in den USA die zartesten, aber auch mit Hormonen vollgepumptesten Steaks gibt…
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Offenbach grüßt (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Peter,
zum nächsten Live-Report nimmst du mich bitte mit. Zumindest wenn es in die USA geht. Viel Spaß beim Burger essen.
Deine Kollegin aus OF :-)
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Stefan Haller (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo, rasender Reporter!
Habe vor Jahren wohl sogar in einem Reiseführer von „abenteuer und reisen“ den Autor – Name ist mir entfallen – unaufhörlich vom Neuengland-Lobster schwärmen „hören“. Schon das Lesen tat meinen Blutwerten damals nicht gut! Gibt’s denn die Krustentiere (auch eine meiner Leibspeisen) noch? Und was kostet denn das gute Stück im Restaurant?
Tja, und dann noch eine Warnung: Der Triumphbogen des Zweirads vom Environmental Artist ist – wie aus vertrauter Quelle zu erfahren – allein aus Rädern gebaut, die Journalisten für ihre Mountainbike-Versuche zur Verfügung gestellt wurden. Also Vorsicht auf dem rutschig-bunten Laub, das sicher auch noch gefroren ist!
Gruß aus Weilheim, wo auch Schnee liegt ... und bunte Blätter ...
Stefan
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Elli sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Peter,
schön, wieder mal live dabeisein zu dürfen. Als alte Radlerin freue ich mich schon auf den MTB-Bericht. Dann tret mal ordendlich in die Pedale, dass das so locker angefutterte Hüftgold wieder abfällt. Viel Spass weiterhin!
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gabriele_wieser sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Peter,
Grüße aus der frostigen Redaktion. Nicht nur Du hast 0 Grad und Regen. Wir hatten heute Nacht den ersten Frost und sitzen jetzt ohne Heizung fröstelnd im Büro. Dann doch lieber den bunten Blättern nachjagen und tolle Menschen kennen lernen.
Drück die Daumen fürs Wetter beim Mountainbiken.
Viel Spaß noch und bis bald.
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Lauluk sagte vor 2 Jahre 16 Wochen:
Hallo Peter Pfänder
das ist ja schade, das die Blätter schon so am abfallen sind - aber zum Ausgleich hast Du ja tolle neue Kontakte geknüpft. Deine Live-Geschichten lesen sich übrigens sehr nett. Bin schon gespannt auf deine Biketour. Viel Spaß dabei und hoffentlich hast Du trockenes Wetter.
Gabi
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