
Autor:
Margit Brinke u. Peter Kränzle
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Geheim-Tipp Oregon Absolutely großartig
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1926 wurde der U.S. Highway 101 eröffnet. Er zieht sich auf einer Länge von fast 2500 km von Los Angeles im Süden bis Olympia im Norden. Der Abschnitt durch Oregon, bekannt als Coast Highway, wartet mit grandiosen Landschaften auf. Wie unser Reisebericht beweist.
Namen wie Cape Foulweather, Devil's Punch oder Devil's Elbow verhießen einstmals in der Seefahrt nichts Gutes. Riesige Monolithe im Meer, Sanddünen, steile Klippen und Untiefen, Stürme und Brandungen mit bis zu zehn Meter hohen Brechern bieten noch heute ein einmaliges Naturschauspiel und gehören wie Nebelschwaden und Co. ebenso zur Tagesordnung wie strahlend blauer Himmel, Sonne und spiegelglatte See. Wenn sich am frühen Morgen die Sonnenstrahlen langsam durch die Nebelschwaden des Spätsommers zwängen und sich die Landschaft aus dem milchigen Dunst herausschält, erscheint die Welt wie ein Fabelwesen aus dem Märchen.
Der One-o-One passiert romantische Fischerstädtchen wie Port Orford, wo am Cape Blanco seit 1870 der älteste Leuchtturm Oregons noch immer in Betrieb ist, oder Bandon-by-the-Sea, die Stormwatching Capital of the World. In der Ferne tauchen wie eine Fata Morgana Sanddünen auf, die die Sicht auf das Meer verstellen. Wie in der Sahara! Auch wenn der größte Teil dieses Naturareals als Oregon Dunes National Recreation Area unter Schutz steht, darf man in begrenzten Bereichen mit Dune Buggies über die Sandhügel düsen. Dann auch folgt schon der nächste Paukenschlag in Gestalt des wohl schönsten Küstenabschnitts im ganzen Nordwesten. Zwischen der Steilküste und den dichten Wäldern des Siuslaw National Forest schlängelt sich der Highway 101 in luftiger Höhe nordwärts. Die grandiosen Ausblicke erreichen ihren Höhepunkt bei Anfahrt auf das Heceta Head Lighthouse. Jeder versteht, warum gerade dieser Leuchtturm als der meistfotografierte in den USA gilt. Bei Sonnenuntergang gräbt er sich ins Gedächtnis ein.
Astoria, der nordwestlichste Punkt an der Oregon Coast, liegt etwas erhöht an der Mündung des Columbia River. Wie hingemalt. Die zahlreichen viktorianischen Häuschen, die sich an die zahlreichen Hügel schmiegen, erinnern an San Francisco. So bekam die Stadt den Beinamen Little San Francisco of the Northwest.
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