Weitere Reportagen
Dubais Megahotel Krösus' Turm
Shootingstar Abu Dhabi Jenseits von Dubai
Unterwegs in Dubai Höchstleistung
Salaam, Boom Bay!
Abu Dhabi: Vollgas über Dünen Die Wüste bebt!
Saadiyat Island: Abu Dhabis Kunst-Mekka Guggenheim goes 1001 Nacht
Dubai Update | LIVE-Bericht vom Golf Die ham noch Dirham
Lasst die Fontänen tanzen...
InsiderTipps
Sir Bani Yas, die größte der Desert Islands, bietet neben Sand und Mangroven mehr als 10.000 Antilopen und Gazellen, über 400 der sehr seltenen Arabischen Oryx-Antilopen und bald auch frei jagende Geparde. Ein Reisebericht über Inselentdeckungen vor der Küste Abu Dhabis.
Heißer Wüstenwind zerrt an Hut und Kleidung. Milliarden von feinen Sandkörnern schmirgeln unsere Haut, als wir die letzten Meter zum Aussichtspunkt hinaufsteigen. Wenige Schritte zuvor waren wir am ausgebleichten Schädel einer verendeten Sandgazelle vorbeigestapft. Als wir schließlich oben stehen, sehen wir … nichts.
Die Welt scheint in gelbes Pergamentpapier verpackt zu sein. Der ausgewachsene Sandsturm erinnert uns daran, dass Sir Bani Yas, mit ungefähr 87 Quadratkilometern die größte Insel Abu Dhabis, nur neun Kilometer vom arabischen Festland entfernt liegt. Sir Bani Yas war lange Zeit im Privatbesitz der herrschenden Scheichfamilie, vor etwa
einem Jahr aber wurde die Insel für Touristen geöffnet.
„Wir müssen zurück zum Jeep!“, ruft Ranger Nicky durch den Sturm. Und so schlittern wir auf losem Geröll dem Boden des Wadi entgegen. Etwas später sehen wir vor uns eine Gruppe Berggazellen, die von den Felswänden Mineralien lecken. Als wir näher kommen, fliehen sie.
Auf dem Hinweg brachen sich noch Sonnenstrahlen in den mit Salz überzogenen Wänden, warfen skurrile, mehrere Meter hohe Steinformationen ihre langen Schatten auf uns. Jetzt stehen wir am Eingang des Wadi und suchen unseren Jeep. Was vor einer Stunde ein kurzer Marsch von wenigen Hundert Metern war, entpuppt sich als unmögliches Unterfangen.
Dem Staatsgründer Scheich Zayed diente die Insel als Rückzugsort für sich und seine Lieblingsfrau. Sooft es die Staatsgeschäfte zuließen, reiste er mit dem Boot nach Sir Bani Yas und entspannte sich im Inselpalast. Zum damaligen Zeitpunkt bestand das Eiland zum allergrößten Teil aus Sand und Geröll.
Scheich Zayed wollte sie zu einem grünen Paradies für vom Aussterben bedrohte Tierarten der Arabischen Halbinsel machen. Also wurden in den folgenden Jahren kilometerlange Bewässerungsleitungen verlegt und mit der Anpflanzung von Zehntausenden Akazien, Dattelpalmen und Mangroven begonnen.
Auch eine Vielzahl Tiere wurde im Laufe von zwei Jahrzehnten auf die Insel gebracht, darunter auch zehn Exemplare der vom Aussterben bedrohten Arabischen Oryx-Antilope. Heute staksen mehr als 420 der Oryx über die Insel.
ReiseBuchung
Reisewetter aktuell
Das aktuelle Reisewetterfür Ihr Reiseziel
Reisebücher
-

Die Zukunft der Jurte
mehr Infos -

Das Kochbuch des Kannibalen
mehr Infos -

Tee
mehr Infos -

Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde ...
mehr Infos -

Das koloniale Indien
mehr Infos -

Die besten Single-Reisen
mehr Infos


Horst (nicht überprüft) sagte vor 24 Wochen 6 Tage:
Schon zum xten Male in den Emiraten . Aber die Inseln
noch nicht erlebt . Wird höchste Zeit aber leider dieses
Mal wieder keine Zeit dafür eingeplant . Nur für Sadyyat Island .
Diesen Beitrag melden!
Kommentar hinzufügen