
Autor:
Martina Miethig
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InsiderTipps
Für Ihre Vietnamreise brauchen Sie vor allem viel Zeit. Dieser Reisebericht verrät Ihnen, welche Städte Sie unbedingt gesehen haben müssen.
Saigons Altstadt
Offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt genannt. Hier schlägt das wirtschaftliche Herz Vietnams. Eine Attraktion ist die französische Altstadt mit prächtigen Kolonialbauten. Sie liegen alle nur ein paar Schritte voneinander entfernt im Zentrum rund um die berühmte Flaniermeile Dong Khoi: das verschnörkelte Rathaus, die Kathedrale Notre Dame und die Hauptpost sowie das Stadttheater. Nicht zu vergessen die geschichtsträchtigen Hotels wie das "Continental", das "Rex" mit seinem kuriosen Dachgarten und das prächtige "Majestic" - sie alle haben Geschichte geschrieben oder wurden in Romanen verewigt.
Saigons Chinatown
Asien-Atmosphäre herrscht in Cholon. In den engen Straßenzügen trifft man noch auf Straßenbarbiere, Ohrenputzer und Vogelhändler. Man riecht die merkwürdigen Duftschwaden aus chinesischen Apotheken und aus den vielen verqualmten taoistischen Gotteshäusern mit ihren farbenfrohen Gottheiten. Die meisten davon finden sich in der Nguyen Trai St. Die schönste Pagode ist die Pagode Thien Hau (Chua Ba) - ein Meisterwerk südchinesischer Tempelarchitektur. Die Fassaden und Dächer sind geschmückt mit bunten Keramikfiguren, die wirken, als würden sie jeden Augenblick zum Leben erwachen.
Hafenstadt Hoi An
Schon vor 1.000 Jahren besaß das Städtchen Hoi An, damals Thu Bon genannt, eine wichtige Bedeutung als asiatischer Handelshafen: Vor allem die Chinesen siedelten im heutigen Hoi An und hinterließen schöne Handelshäuser und kunstvolle Tempel, chinesische Teakholzhäuser und Ladenwohnungen. Heute sind die engen Straßen und niedrigen Häuschen ein von der Unesco geschütztes Weltkulturerbe. Die vielen Tagestouristen zieht es in Scharen zum Markt, an die Uferpromenade und zur Japanischen Brücke, dem Höhepunkt jedes Sightseeing. Die Brücke entpuppt sich als rosa getünchtes und überdachtes Bauwerk im schlichten japanischen Stil und verband vor mehr als 200 Jahren das chinesische Viertel mit dem der japanischen Händler.
Hue am Fluss der Düfte
In die alte Kaiserstadt Hue pilgern immer mehr einheimische und ausländische Touristen sowie Exilvietnamesen. Dort ließ Kaiser Gia Long 1802 am Fluss der Düfte, auch Parfümfluss genannt, sein Imperium errichten. Das Zitadelle genannte Ensemble aus Kaiserstadt und Verbotener Stadt erinnert an die Verbotene Stadt in Peking. Allerdings wurden viele Gebäude während des Kriegs zerstört. Das chinesische Vorbild erkennt man heute noch an dem wuchtigen Mittagstor, der Thronhalle und der Halle der Mandarine. Ein Ausflug in bunten Drachenboote bringt die Hue-Besucher zur berühmten Thien-Mu-Pagode mit 7-stöckigem Turm und zu den herrlich morbiden Grabanlagen der alten Kaiser mit ihren steinernen Wächtern, Pavillons, Lotosteichen und Brücken.
Hanois Altstadt
Wie in keiner anderen Stadt des Landes prägen in der Hauptstadt Hanoi die wechselhafte Geschichte und deren Protagonisten Stadtbild und Atmosphäre. Könige und Kolonialisten, Konfuzius und Kaderschüler und neuerdings auch Kapitalisten. Hunderte von Tempeln und Pagoden wechseln sich ab mit kolonialen Fassaden, sozialistischen Protzbauten, spiegelverglasten Hochhaustürmen und Luxushotels. Die lebhaften Cafés an den Plätzen und am Ufer des Sees verbreiten ein nostalgisch-französisches Flair. Doch nirgendwo schlägt das alte Herz Hanois stärker als in der historischen Altstadt, die man am besten zu Fuß erkundet. Einst war der Bezirk nach 36 Zünften gegliedert. Und noch immer werkeln etliche Nachfahren der früheren Handwerker, wie etwa in der Straße der Bambuswaren, der Straße der Votivgaben aus Papier, wo z. B. Papiergeld zum Verbrennen an den Ahnenaltären verkauft wird, oder der Pho Hang Quat, in der sich immer noch religiöse Devotionalien stapeln. Das Leben der Menschen spielt sich von jeher im Freien ab, auf dem Holzschemel mitten auf dem Bürgersteig: Die dampfende Reissuppe wird schon um 6 h früh auf dem Fahrrad durch die Gassen gefahren. Hier schnattern Gemüsehändlerinnen unter ihren konischen Reisstrohhüten, dort feilt ein Mann eifrig an einem Metallblock.
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jessica harazim sagte vor 2 Jahre 21 Wochen:
Da ist uns auch ein Fehler unterlaufen, liebe Heike. Der Artikel wurde aus dem Spezialheft Vietnam genommen, nicht aus Ausgabe 3/03. Ich werde das sofort abändern.
Danke für den Hinweis und ich hoffe, Du hast nicht zu lange gesucht...
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nurmalso sagte vor 2 Jahre 21 Wochen:
... ich hab ihn au ch nicht gefunden. vieleicht hat der software-fuzi gepennt?
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aries1 sagte vor 2 Jahre 21 Wochen:
Unter dem Vietnamartikel stand, dass er im Heft 03/03 zu lesen ist. Ich habe alles Ausgaben, so auch diese, aber es ist dort kein Artikel über Vietnam drin.
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