Lifestyle

Bayern | Stich in der Lederhose

Markus Stein
Geschrieben von Markus Stein

Hipster in der Hirschledernen? Ein Bux-Tätowierer
bei München macht’s möglich. Und das beste:
Es tut der Lederhose auch gar nicht weh!

Coole Idee … und eigentlich so naheliegend, schließlich sind auf dem Münchner Oktoberfest inzwischen auch reichlich tätowierte Hipster in Tracht unterwegs: Michael Thalhammer aus Sauerlach schmückt jetzt die Ikone der bayerischen Männertracht, die Lederhose, mit Tattoo-Kunst.

Anstatt braver Stickereien zieren individuelle Motive seine Bux’n, wobei auch Traditionelles wie Wappen oder Initiale als Lederhosen-Tattoo verewigt wird. Wobei der Begriff Tattoo nicht ganz zutreffend ist: Das Tätowieren ist eher ein Einbrennen.Von der Damentracht lässt Michi jedoch die Finger, dafür gibt’s die prominenten Dirndl-Designerinnen.

Der 2015 eröffnete Laden trägt die Namen der zwei legendären bayerischen Aufrührer Brandner und Kneißl stehen mit ihren Namen Pate für den von Thalhammer 2015 eröffneten Laden. Gernauso wie für zwei Lederhosenmodelle aus heimischen Hirschleder, die er für 1.100 Euro verkauft.

Das Modell Räuber Kneißl ehrt den Voralpen-Robin-Hood, der der Obrigkeit gehörig ans bein pinkelte und mit 30 unter der Guillotine, kostet  Euro. Es ist eine Herren-Lederhose in moderner, lässigerer Form. Seitlich und am Leibdurchgang mit Keder, Bäumchenstick am Latz und Stickerei im Latz und am Bein sowie Hirschhornschlitzknöpfen für Träger. Das Modell zu Ehren des legendären Brandner Kasper ist eher die klassische Variante der Herren-Lederhose in traditioneller Form und ohne Gesäßtasche. Tattoos werden extra berechnet und kosten je nach Motiv 230 bis 300 Euro.

Weitere Infos gibt’s hier


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Über diesen Autor

Markus Stein

Markus Stein

Wenn Markus mal nicht vor dem Computer sitzt – das ist leider immer öfter immer weniger der Fall ... –, macht er mit Vorliebe die Bergwelt vor der oberbayerischen Redaktions-Haustür unsicher. Sei es mit dem Mountainbike oder Wanderschuh in der schneefreien Zeit, mit Touren- oder Alpinski im Winter. Bleibt dann noch Puste übrig, stürzt er sich auch gern mal in Münchens Kulturleben, mit Vorliebe in die Jodel-Hochburg Bayerische Staatoper. Die absoluten Reise-Highlights im Dienste der Redaktion: eine Rundreise durch Neuseeland („Der Hammer“) und Tiefschnee-Tauchgänge in Kanada („Auch nicht schlecht“).

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