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Fuerteventura | Mehr als Strand und Meer

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Mit kilometerlangen Sandstränden gilt Fuerteventura als Hotspot für Strandläufer und Surfer. Doch es lohnt auch, das Innere der Kanareninsel zu erkunden. So wurden die von Vulkanen geprägte Natur und Landschaft zum Biosphärenreservat erklärt, der Nachthimmel zum Starlightreservat. Auch locken kulinarische Spezialitäten sowie lokale Handwerkskunst

 

Fantastisch! Mit mehr als 150 Kilometer Strandlandschaft bietet Fuerteventura für jeden Geschmack das passende Fleckchen Küste. Lange weiße und schwarze Sandbänder, einsame Buchten, weitläufige Dünen (wie die von Corralejo) – und alles umspült vom klaren Wasser des Atlantischen Ozeans. Schöne Beispiele sind die Strände von Morro Jable, Costa Calma oder Caleta de Fuste. Und: Badespaß ist das ganze Jahr über möglich, bei mildem Klima und angenehmen Temperaturen um die 25 Grad, nicht zu vergessen die moderne Infrastrukturen und Hotelanlagen!

Fuerteventura: Corralejo-Dünen: elf Kilometer heller, feiner Sand

Traumhafte Dünenlandschaft von Corralejo: Elf Kilometer heller, feiner Sand

Rein ins Wasser!

Zwei Disziplinen stehen für Wassersportler ganz oben auf der Hitliste: Windsurfen und Tauchen. Windsurfer lieben die Küste Fuerteventuras wegen ihrer Winde und Wellen, regelmäßig finden hier internationale Wettkämpfe statt. Sporttauchern wiederum bietet das kristallklare Wasser ideale Bedingungen – schon nah am Ufer tummeln sich viele bunte Fische. Austoben können sich Aktive auch beim Segeln, Angeln, Surfen, Kiten und Wasserskifahren.

 

Biosphärenreservat Fuereventura: Landschaft mit Prädikat

Doch auch jenseits von Strand und Wellen lädt Fuerteventura zu Entdeckungen ein. Die Insel entstand vor etwa 20 Millionen Jahren und ist die älteste der Kanaren. Lavafelder, sogenannte Malpaíses zeugen von ihrem vulkanischen Ursprung. Heute prägen wüstenähnliche und semiaride Landschaften die Insel mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Fuerteventura und seine Natur wurden deshalb von der Unesco zum Biosphärenreservat erklärt. Gefördert werden sollen damit die nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht.

Fuerteventura: Parque Rural de Betancuria: Semiraride Lanschaft rund um Betancuria

Die alte Inselhauptstadt Betancuria liegt geschützt von Bergen umgeben

Betancuria – die alte Inselkapitale

Etwa in der Inselmitte liegt der frühere Hauptort Betancuria in einem fruchtbaren Tal und umgeben von Bergen. Gegründet wurde er 1405 von Jean de Béthencourt, heute präsentiert er sich idyllisch mit weißen Häusern, Palmen und Gärten. Die Iglesia de Santa Maria ist das bedeutendste Bauwerk, sehenswert auch die Kapelle San Diego de Alcalá, die dem heiliggesprochenen Franziskanermönch San Diego gewidmet ist. Die kleinen Museen für Sakralkunst sowie für Archäologie und Volkskunde informieren über die Geschichte und Kultur der Insel.

Antigua – Spuren der ersten Siedler

Wer möchte, kann von Betancuria auf einem alten Pilgerweg sieben Kilometer weit in südöstlicher Richtung nach Antigua wandern. Ortsmittelpunkt ist die Iglesia Nuestra Señora de Antigua mit einer schönen hölzernen Mudéjar-Decke. Am nördlichen Ortsausgang erhebt sich die Molino de Antigua. In Mühlen wie dieser wurde seit dem 17. Jahrhundert Getreide zur Herstellung der Getreidepaste Gofio oder Brot gemahlen. Rund um die Mühle ist ein kleines Museum mit Kunsthandwerkszentrum entstanden. Auf dem Gemeindegebiet, am Ortsrand von Pozo Negro, liegt auch das archäologische Freilichtmuseum mit kleinem Besucherzentrum La Atalayita mit Siedlungsspuren der altkanarischen Bevölkerung.

Fuerteventura: Molino de Antigua

Molino de Antigua: Historische Mühle mit Restaurant und Kunsthandwerksladen

Ajuy – Vulkanhöhlen für Piraten

Das ehemalige Fischerdorf Ajuy, auch Puerto de la Peña genannt, liegt an der Westküste und diente früher als Hafen für Betancuria. Unweit vom schwarzen Lavastrand Playa de los Muertos finden sich Höhlen vulkanischen Ursprungs, die früher Piraten als Versteck nutzten. Ein Weg führt entlang der Steilklippen zu einem Aussichtspunkt und zur berühmten schwarzen Höhle, der Caleta Negra, die etwa 600 Meter weit ins Erdinnere reicht. Ganz in der Nähe ragt ein markantes Felsentor auf, Peña Horadada.

Fuerteventura: Dunkler Lavastrand bei Ajuy

Dunkler Lavastrand bei Ajuy, an der Westküste von Fuerteventura

Starlightreservat: Klarer Blick ins Weltall

Eine ganz besondere Attraktion erwartet Besucher bei Dunkelheit: Fern von Lichtverschmutzung können Sternengucker weit ins Weltall schauen, beispielsweise vom Aussichtspunkt Mirador de Morro Velosa im Parque Rural de Betancuria aus. Leicht erkennbare Konstellationen wie Kassiopeia lassen sich dort gut bestaunen. Für ihren sternenklaren Nachthimmel wurde Fuerteventura als Starlightreservat ausgezeichnet.

So ein Käse!

Doch auch ein Blick auf die Teller der Insel lohnt. Unbedingt probieren sollte man den Majorero-Käse, gewonnen aus der Milch einer inseleigenen Ziegenart. Der zylinderförmige Käse hat milden Geschmack und besitzt reif eine pikante Note, er ist von cremiger Konsistenz und schmeckt leicht nach Majoran, der den Ziegen als Futter dient. Der Käse wird handwerklich hergestellt und wurde schon mehrmals ausgezeichnet. Zahlreiche Käsefabriken der Insel bieten Besichtigungen an, wie etwa in Betancuria die Fabriken von El Convento und La Villa.

Fuerteventura: Majorero-Käse, gewonnen aus der Milch einer inseleigenen Ziegenart

Unbedingt probieren: Köstlicher Käse, der auf der Insel hergestellt wird

Gebackenes Zicklein oder Fischeintopf

Weitere kulinarische Spezialitäten sind die Papas Arrugás mit Mojo-Sauce, der typischen kanarischen Knoblauchsauce, Zicklein oder Sancocho, ein Fischeintopf. Die typische Inselküche genießen kann man beispielsweise in den Restaurants „Casa Marco“ und „Mahoh“ in Villaverde, „Tío Bernabé“ in Corralejo und „La Flor de Antigua“ in Antigua. Das gebackene Zicklein ist unter anderem eine Spezialität in der „Casa Santa María“ in Betancuria und im „El Horno“ in Villaverde.

Über Märkte von Fuerteventura bummeln

Einen Inselbesuch rundet der Bummel über einen der traditionellen Märkte ab. Dort kann man das Kunsthandwerk von Fuerteventura kennen lernen, wie Stickarbeiten, Keramik oder kulinarischen Spezialitäten. Etwa in La Oliva jeden Morgen von Dienstag bis Freitag oder in La Lajita, wo jeden Sonntag ein Kunsthandwerk- und Bauernmarkt stattfindet.

Info

Offizielles spanisches Tourismusportal spain.info | Tourismus Fuerteventura visitfuerteventura.es

Bildquellen

  • Parque Natural de las Dunas de Corralejo: Juan Serrano/Turismo de Fuerteventura
  • Parque Rural de Betancuria: Turismo de Fuerteventura
  • Molino de Antigua: Turismo de Fuerteventura
  • Strand von Ajuy: Turismo de Fuerteventura
  • Kaese: Turismo de Fuerteventura
  • Playa de Barlovento: Turismo de Fuerteventura

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