Länderberichte

Tokio und Miyazaki | Entdecker-Tipp

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Tokio ist eine pulsierende Weltmetropole und liefert genügend Stoff für eine Woche voll großartiger Entdeckungen. Keine eineinhalb Stunden Flug in Richtung Südwesten wartet auf der subtropischen Insel Kyushu ein Kontrapunkt zum urban geprägten Tokio: die Provinz Miyazaki

Tokio #1: Tsukiji Market

Längst weltberühmt ist einer der größen Frischfisch- und Seafood-Märkte der Welt, der Tsukiji Inner Market mit sei­nen traditionellen Thunfisch-Versteigerungen. Vielfältiger ist der an­grenzende Tsukiji Outer Market, auch bekannt als Jogai Shijo. „Japan‘s Food Town“ geht zu­rück bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts.

Tsukiji Market: Alle Köstlichkeiten Japans auf engstem Raum. Foto: TCVB

In 400 Geschäften werden dort täglich von früh morgens bis 14 Uhr neben Lebensmitteln wie der Fischpastete Nerimono, Onigiri-Reisbällchen, Nori-Algen, Wasabi-Wurzeln, Gewürzen und di­ver­­sen Gemüsesorten auch Küchen-Accessoires, hochwer­tigste Messer sowie japanisches Geschirr verkauft. Anreise mit der Metro Hibiya Line bis zur Tsukiji Station oder mit der Metro Oedo Line bis zur Tsukiji Shijo Station.

Tokio #2: Hamarikyu-Gärten

Nur wenige Schritte vom Fischmarkt entfernt liegen diese wunderbaren Gärten aus der Zeit des Tokugawa-Shogunats. Sie gehörten einst zum Edo-Schloss und wurden im Jahr 1946 als „Hamarikyu Onshi Teien“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Park ist einer der schönsten in Tokio und gilt mit seinen Salzwasser­tei­chen und dem Teehaus auf der Insel Shioiri als ein grandio­ses Beispiel japanischer Gartenkunst. Der Park liegt an der Tokyo Bay, die Teiche sind den Gezeiten ausgesetzt.

Hamarikyu Onshi Teien: Einer der schönsten Parks in Tokio

Tokio #3: Per „Water Bus“ nach Kasai

Weiter geht es von den Hamarikyu-Gärten zum Odai­ba Seaside Park. Dort besteigen wir den Water Bus, ein Schiff, Richtung Kasai Seaside Park. Auf dieser Route genießt man den Blick auf die Tokyo Bay, auf die kühne, nach zehn Jahren Bauzeit im Jahr 2012 eröffnete Tokyo Gate Bridge, auch bekannt als Dinosaur Bridge, und fährt unter der Rainbow Bridge hindurch. Am Ende erwartet uns der Kasai Seaside Park, der vor allem für das 117 Meter hohe Riesenrad bekannt ist.

Vom Kasai Seaside Park aus ist es mit der Bahn weniger als eine Stunde zum Flughafen Haneda. Von dort gelangt man in etwa 1:45 Stunden nach Miyazaki.

Von Tokio nach Miyazaki fliegt man etwa 1:45 Stunden

Miyazaki #1: Takachiho Gorge

150 Kilometer nördlich von Miyazaki liegt diese gewaltige Schlucht, die der Gokase River aus Lavaströmen des Mount Aso bis zu 100 Meter tief ausgewaschen hat. Am schönsten ist die Gegend im Sommer und natürlich zum Indian Summer im Herbst, wenn sich das Laub malerisch verfärbt. Eine halbstündige Bootstour ist die beste Möglichkeit, um die Schlucht mit ihren imposanten Basaltformationen zu erkunden. Sie führt bis unter­halb des 17 Meter hohen Wasserfalls Manai. Wie wäre es anschließend mit einem Bad in einem der Onsen, einer Übernachtung in einem Ryokan oder dem Besuch des Tanzrituals Yokagura um 20 Uhr am Takachiho-Schrein?

Takachiho Gorge: Eindrucksvolle Schlucht von 100 Meter Tiefe

Miyazaki #2: Aoshima

Die kleine, wunderschöne Insel liegt vor den Strän­den von Miyazaki City und 17 Kilometer südlich des Stadtzentrums. Das von subtropischer Pflan­zenpracht überzogene Eiland ist umgeben von wilden Felsformationen, die als „Dämonen-Waschbretter“ bekannt sind. Der Aoshima-Schrein (siehe großes Aufmacherfoto ganz oben), dessen Entstehung auf einer göttlichen Liebesgeschichte beruht, soll Besuchern Glück bringen und geht bis ins 9. Jahrhundert zurück.

Miyazaki selbst ist die nach Okinawa wärmste Region Japans und seine schönen, subtropischen Strände sind beliebte Urlaubsziele. Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten zählt auch der auf einem Kliff oberhalb des Pazifiks errichtete Udo-Schrein, der dem Vater des Kai­sers Jimmi gewidmet ist.

Aoshima: Inselidyll mit subtropischer Pflanzenwelt

Miyazaki #3: Obi

Die Stadt, in Japan bekannt als „Klein-Kyoto in Kyu­shu“, liegt rund 40 Kilometer südlich von Aoshima. Sie wurde auf den Ruinen der Burg Obi errichtet, von der aus der Clan der Ito über 14 Generationen lang herrschte. Die Reste der Burg, Schreine und Straßen voll traditioneller Architektur machen den Reiz der Stadt aus. Unbedingt versuchen sollte man die lokale Küche, bekannt als Obi-Ten, etwa Fischkuchen mit Tofu, Atsuyaki-Tamago-Omelette und gegrillten Bonito. Weitere 50 Kilometer südlich setzt das Cape Toi einen spektakulären Endpunkt.

Obi: Historische Burganlage und traditionelle Architektur

 


Info

Weitere Informationen und mehr Anregungen für Ihre Entdeckungen auf Kyushu finden Sie unter kyushuandtokyo.org und unter tourism-alljapanandtokyo.org

 

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