Länderberichte

Oslo | Große Oper

Christian Nowak
Geschrieben von Christian Nowak

Lange galt Norwegens Hauptstadt als als verschlafen. Nun zeigt sie sich aufgeweckt und kosmopolitisch. Oslo-Tipps für Kurzbesucher und Kreuzfahrer auf Landgang

Große Kunst

Vigeland-Skulpturenpark

In einem 40-jährigen Rausch hat Gustav Vigeland rund 650 teils monumentale Skulpturen geschaffen, darunter den 17 Meter hohen Monolithen aus ineinander verschlungenen Menschenleibern. Oslo, Hauptstadt von Norwegen, hat ihm dafür eine Parkanlage zur Verfügung gestellt. Kirkeveien

Voller Körpereinsatz im Vigeland-Skulpturenpark

Voller Körpereinsatz im Vigeland-Skulpturenpark

Opernhaus

Das Prestigeobjekt direkt am Fjord ist der Blickfang des neuen Stadtteils Bjørvika. Der reichlich verbaute weiße Marmor führt zu Ähnlichkeiten mit einem Eisberg. Hinter den großen Glasflächen verbirgt sich einer der schönsten und modernsten Opernsäle. Kirsten Flagstads plass 1 

Spektakuläre Architektur: Das neue Opernhaus in Oslo

Spektakuläre Architektur: Das neue Opernhaus in Oslo

Bygdøy

Die Museumsinsel nicht weit von der Stadt. Bei knap­pem Zeitbudget unbe­dingt mit dem Vikingskipshuset anfangen, denn dort sind die am besten erhaltenen Wikingerschiffe der Welt zu sehen, darunter das rund 1100 Jahre alte, mit kunstvollen Schnit­zereien verzierte Oseberg-Schiff. Täglich 9 bis 18 Uhr, Ticket acht Euro, Huk Aveny 35

Munch-Museum

Dem bekanntesten norwegischen Maler Edvard Munch ist in Oslo ein ganzes Museum gewidmet. Aus seinem riesigen Nachlass wird immer nur ein Teil gezeigt, seine bekanntesten Werke wie „Der Schrei“ sind aber immer zu sehen. Täglich 10 bis 16 Uhr, Ticket zehn Euro, Tøyengata 53

Ein Museums-Muss: Das Munch Museet

Der berühmte Maler Edward Munch hat natürlich sein eigenes Museum

Prost am Fjord

Theatercaféen

Das Café im „Hotel Continental“ wurde 1900 eröffnet und ist eine Osloer Insti­tu­tion. Wer gesehen werden will, der speist im historischen Saal mit den Jugend­stil­motiven. Die Wände schmücken Porträt­zeich­nungen von bekannten Norwegern. Selbst für Osloer Verhältnisse gehobenes Preisniveau, Stortingsgaten 24 bis 26

"Theatercafeen":

Kein billiges Vergnügen: Das Jugendstil-Café „Theatercafeen“

Lekter’n

Mit schönem Blick auf den Fjord, aufs Rathaus und auf die historische Festung Akershus sitzt man hier, im größten Open-Air-Restau­rant der Stadt, mitten­drin im Trubel des lebhaften Stadtteils Aker Brygge am Oslofjord. Sobald die ersten Sonnenstrahlen hervorkommen, fließt hier das Bier in Strömen. Niedriges Preisniveau, Stranden 3

Meisterliches Schiffsdesign im Vikingskipshuset

Schön, schnell und einst gefahrbringend: Wikingerschiffe im Vikingskipshuset

Mustergültig

Oslo Sweater Shop

Ein warmer Norwegerpullover für zu Hause (die Tradition der Muster reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhun­derts zurück)? Hier gibt es ihn in allen Farben und Grö­ßen in bester Qualität, beispielsweise von Dale of Norway, Tullinsgt 5

Berühmte Sprungschanze am Holmenkollen

Berühmte Sprungschanze am Holmenkollen

Sprunghaft

Holmenkollen

Die Silhouette der kühn geschwungenen, im Jahr 2010 eröffneten Sprungschanze ist schon vom Fjord aus zu erkennen. Ein Besuch lohnt wegen der tollen Aussicht über die Stadt und wegen des Skimuse­ums – denn immerhin behaupten die Nor­weger, den Skilauf erfunden zu haben. Zehn Kilometer vom Zentrum, erreichbar mit der T-Bahn Linie 1 Richtung Frogner­seteren, an der Station Holmenkollen aussteigen, dann zehn Minuten zu Fuß 


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