Länderberichte

Queensland | Top-Tipps für Küste und Inseln

Whitsunday Islands
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Reise-Highlights in Queensland rund ums Wasser:
Darunter echte Klassiker wie das Great Barrier Reef, aber
auch feine Geheimtipps off the beaten tracks

Urlaub auf eigene Faust im Mietwagen bedeutet grenzenlose Freiheit. Vor allem der Norden von Queensland bietet Selbstfahrern einige abwechslungsreiche Routen. Die bekannteste davon ist der Great Tropical Drive, der sich kreuz und quer auf einer Länge von rund 2.100 Kilometern durch die Tropen schlängelt.

Wenn man die Region auf eine einzige unverkennbare Panoramaroute reduzieren müsste, dann wäre es der Captain Cook High­way nördlich von Cairns. Zu Ruhm verhelfen dem 75 Kilometer langen „Highway“ die zwei berühmten Welterbestätten auf beiden Seiten des As­phalts: Auf der Fahrt gen Norden liegt zur Rechten das Great Barrier Reef und zur Linken der Regenwald der Wet Tropics.

Die schönste Küstenstraße der Welt

Besonders beeindruckend ist der 35 Kilometer lange Abschnitt zwi­schen Palm Cove und Port Douglas – er zählt zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Dort windet sich der auch als Great Barrier Reef Drive bekann­te Highway durch zahlreiche Kurven auf und ab, zum Teil auch unmittelbar am Ozean entlang. Ellis Beach, Palm Cove, Rex Lookout und viele andere Buchten bieten sich für Zwischen­­stopps an, um palmengesäumte und zum Teil menschenleere Traumstrände zu genießen.Vom Hafen des gemütlichen Städtchens Port Douglas aus starten Tagesausflüge an das Great Barrier Reef.

Queensland – mal schnell ans Riff

Das weltgrößte Korallenriff erstreckt sich über 2.300 Kilometer lang von Cape York im Norden bis Lady Elliot Island im Süden von Queensland. Es ist flächenmäßig mit der Gesamtgröße Deutschlands zu vergleichen und zählt mehr als 600 Inseln sowie rund 1.500 Fisch- und 400 Korallenarten.

Am besten lässt sich die bunte Unterwasserwelt während einer organisierten Tauch- oder Schnorcheltour erkunden. Urlauber, die für einen Ausflug ans Great Barrier Reef keinen kompletten Tag Zeit haben, können „Reef Quickies“ ab Port Douglas buchen. Der zweistündige Kurztrip mit „Reef Sprinter“ führt zum Low Isles Reef ab Port Douglas buchen. Der zweistündige Kurztrip mit „Reef Sprinter“ führt zum Low Isles Reef.

Lady Elliot Island

Die Gewässer rund um Lady Elliot Island: ideal, um Mantas und Schildkröten zu beobachten

Speed-Boot oder Halb-U-Boot

Die Überfahrt im Speed-Boot, auf dem maximal 14 Passagiere zugelassen sind, dauert lediglich eine Viertelstunde – so bleiben den Teilnehmern eineinhalb Stunden, um die Unterwasserwelt zu erleben. Auch die „Sail­away“ steuert auf einer kurzen „Afternoon Cruise“ die Low Isles zum Baden und Schnorcheln an. Des Weiteren gibt es zwei neue Halbtagestouren ans Outer Reef. Bislang wurden Ausflüge dorthin ausnahmslos als Tagestrips angeboten. Die „Calypso Blue“ bietet Platz für maximal 50 Gäste und für eine Schnorchelerkundung im „größ­ten Aquarium der Welt“ bleiben immerhin zwei Stunden Zeit!

Touristen, die das Great Barrier Reef ausführlicher erleben wollen, buchen eine Tagestour im Katamaran oder auf einem Segelschiff oder Ausflüge im Glasbodenboot. Jeder Anbieter läuft ein anderes Ziel an: mal eine Insel, mal eine Sandbank, mal eine Plattform (Ponton). Andere ankern einfach auf dem offenen Meer, die Gäste gelangen dort bequem vom Heck aus über Stufen ins Meer. Abfahrtsorte für Riff-Exkursionen sind unter anderem Cape Tribulation, Port Douglas, Cairns, Mission Beach, Townsville, Magnetic Island, Airlie Beach, Hamilton Island, Town of 1770 und Bundaberg.

Great Barrier Reef

Nicht nur Taucher können das Spiel der Formen und Farben am Great Barrier Reef genießen

Queensland submarin: Schnorchel-Pfade

Vor den Toren von Townsville liegt Magnetic Island – die Insel ist mehrmals täglich in rund 25 Minuten mit der Fähre zu erreichen. Zwei Drittel der etwa 50.000 Quadratkilometer großen Insel stehen unter Naturschutz und sind Heimat von vielen Koalas, die man als Wanderer mit etwas Glück sehen kann. Über 800 kuschlige Exemplare wurden bei der letzten Zählung erfasst.

Magnetic Island lockt außerdem mit einsamen Buchten und Traumstränden wie Nelly Bay und Alma Bay. Besucher erkunden die Insel am besten in einem typischen Vehikel, dem offenen Moke. Auf „Maggie“ gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel, darunter das „Pure Magnetic“, ein exklusives Anwesen mit komplett eingerichte­ten Villen am Strand von Nelly Bay.

Magnetic-Island-Besucher können dank einer neuartigen „Wegbeschreibung“ auf eigene Faust die Unterwasserwelt erschnorcheln. Zwei neu errichtete „self-guided snorkel trails“ führen von küstennahen Punkten bis zu 400 Meter hinaus aufs Meer. Jeder Pfad hat seine eigenen Höhepunkte wie Herausforderungen. Die beiden neuen Snorkel Trails sind mit Bojen versehen – manche oberhalb der Wasseroberfläche, manche un­terhalb.

Magnetic Island

Gute Karten für Schnorchler! Mit „Siwm Cards“ durch die Unterwasserwelt von Magnetic Island

Hospital für Schildkröten

Schnorchler orientieren sich daran und an den neu entwickelten „Swim Cards“, die eine Erkundung auf eigene Faust so einfach wie möglich machen. Diese laminierten Karten gibt es in fast allen Unterkünften auf der Insel, in Restaurants und sogar auf der Post. Die Cards versorgen die Unterwasserbesucher mit allem Wissenswerten über die vorhandenen Fisch- und Korallenarten.

Wer das Great Barrier Reef lieber trockenen Fußes erleben will, ist im „Reef HQ“ in Townsville, mit 190.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Queensland, richtig. Das weltgrößte Korallenriff-Aquarium beherbergt Tausende verschiedener Lebewesen. Im angeschlossenen Turtle Hospital, das interessierten Besuchern offen steht, werden verletzte Schildkröten gesund gepflegt.

Heart Reef

Das berühmte Heart Reef ist im Great Barrier Reef in den Whitsundays zu bestaunen

Inselhüpfen auf den Whitsundays

Zu den Topzielen des zum Unesco-Weltnaturerbe zählenden Great Barrier Reef gehören die Whitsundays, ein aus 74 Trauminseln und -inselchen bestehender Archipel. Neben Schnorchel- und Tauchausflügen stehen Heli- und Wasserflugzeug-Rundflüge über das herzförmige Heart Reef auf dem Programm. Als Tor zu den Whitsundays fungiert Airlie Beach. Tipp: Die Hotels dort, einem angesagten Ferienort auf dem Festland, sind meist etwas kostengünstiger als die schicken Resorts auf den Inseln. Die Whitsundays sind auch ein beliebtes Segelrevier. Auf einem mehrtägigen Segeltörn etwa mit dem Katamaran „Whitsunday Blue“ entdeckt man eine unberührte Landschaft mit einsamen Buchten und weißen Sandstränden.

Die Inselwelt der Whitsundays lässt sich auch auf einem neuen Wanderpfad erkunden. Der Ngaro Sea Trail folgt den Spuren der Ngaros, einem Stamm der Aborigines, und schlängelt sich über die drei Inseln Hook, Whitsunday und South Molle. Er verbindet Ankerplätze und Küstenpassagen mit leicht zu bezwingenden Steigungen und Aussichtsplateaus und führt zu historischen Wandmalereien der Ureinwohner. Abkühlung ermöglicht zwischendrin ein Sprung ins türkise Wasser an einem der Sandstrände.

Einer der Höhepunkte des Trails ist der Aussichtspunkt Hill Inlet: Von dort blicken Inselwanderer direkt auf Whitehaven Beach, einen der schönsten Strände der Welt: feiner Puderzuckersand, türkisblaues Wasser und pure Natur. Ein Quarzanteil von 99 Prozent sorgt für die außergewöhnlich helle Sandfarbe und permanente Quietschlaute unter den Füßen. Außer Tagesgästen begegnet man an diesem Ort niemandem. Es gibt kein Hotel, keine Bar, keine Straße.

Koala

Schön abhängen! Auf Magnetic Island sieht man besonders viele Koalas

Auf dem Riff – unterm Sternenhimmel

Besucher, die das Great Barrier Reef nicht nur am Tag entdecken wollen, können beim sogenannten Reefsleep die Nacht direkt am Riff verbringen und es so einmal ganz anders erleben. Die „Reefworld“ ist eine über dem Riff schwimmende Plattform, auf der die Gäste nächtigen. Der Ponton nahe dem berühmten Heart Reef in den Whitsundays verfügt über eine klimatisierte Doppelkabine sowie zehn Übernachtungsplätze im Swag, einem Schlafsack mit Matratze und Zelt.

Gut zu wissen: Die Tagesausflügler verlassen die Plattform bereits um 15 Uhr – so können die maximal zwölf Übernachtungsgäste auf der „Reefworld“ den Nach­mittag entspannt mit einem Bier oder Glas Wein auf der Terrasse des schwimmenden „Hotels“ genießen oder sich auf Schnorchel- und Tauchabenteuer begeben. Einen besonderen Einblick in die nachts zu vollem Leben erwachende Unterwasserwelt bietet der „Underwater Viewing“-Raum. Dort wird auf Wunsch auch das Dinner serviert. Die Anfahrt zur „Reefworld“ erfolgt von Airlie Beach und Hamilton Island aus.

Noosa River

Geschützter Noosa River: 1.365 Pflanzen- sowie über 700 Tierarten!

Kängurus im Sand

Eineinhalb Autostunden südlich von Airlie Beach liegt etwas versteckt auf einer Halbinsel der Cape Hillsborough National Park. Das Besondere hier sind frei lebende Kängurus, die zum Sonnenaufgang an den Strand kommen und keine Scheu vor Menschen zeigen.

Die südlichste Insel des Great Barrier Reef, Lady Elliot Island, liegt etwa 80 Kilometer vom Festland. Als „Marine National Park Zone“ geschützt, ist die Unterwasserwelt besonders gut erhalten. Auf Schnorchel- und Tauchexkursionen (direkt vom Strand aus möglich), Riffspaziergängen und Ausflügen mit dem Glasbodenboot bewundern Urlauber die farbenfrohen Fische und Korallen.

Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef bei Nacht erleben auf der Plattform der „Reefworld“

Mantas & Schildkröten

Lady Elliot Island ist einer der Hot Spots, um Mantarochen zu beobachten. Vor allem zwischen Mai und August halten sich Hunderte Tiere rund um die Insel auf. Lady Elliot Island gehört außerdem zu den größten „Loggerhead Turtle“- und „Green Turtle“-Brutstätten des Südpazifiks. Jedes Jahr zwischen November und März kommen Hunderte von Meeresschildkröten zur Eiablage an Land. Acht Wochen später schlüpfen die Tiere und machen sich auf den Weg ins Meer. Wichtig für Ornithologen: Ein Drittel der Insel ist Vogelschutzgebiet.

Im „Lady Elliot Island Eco Resort“, dem einzigen Hotel auf der Insel, legt man besonderen Wert auf den Naturschutz. Das 3,5-Sterne-Resort bietet für jedermann die passende Zimmerkategorie – vom einfachen Safarizelt bis zum Bungalow am Strand. Das Infozentrum vermittelt Wissenswertes über das maritime Leben rund um die kleine Koralleninsel. Während die meisten Hotels in Australien lediglich Frühstück im Übernachtungspreis inkludieren, ist im „Lady Elliot Island Eco Resort“ bei jeder Buchung Halbpension inbegriffen. Die Insel wird mit dem Kleinflugzeug von der Fraser Coast (Hervey Bay), von Bundaberg und neuerdings auch von Town of 1770 (Flugzeit je 35 Minuten) und von der Gold Coast (60 Minuten) angeflogen. Es verkehren keine Fähren auf die Insel.

Great Beach Drive

Auf dem Great Beach Drive am Strand entlang nach Fraser Island!

Queensland hat Drive: Immer am Strand lang

Auf dem neuen Great Beach Drive gelangt man von der Sunshine Coast zur größten Sandinsel der Welt, Fraser Island. Die Fahrt erfolgt ununterbrochen auf Sand und immer am Meer entlang. Der unbefestigte Strandabschnitt zwischen Noosa, Rainbow Beach und Fraser Island ist nur mit Geländewagen und teilweise auch nur bei Ebbe zu bewältigen.

Diese Route bietet sich als abenteuerliche Alternative zum ausgebauten Bruce Highway, der etwas landeinwärts verläuft, an. Ausgangspunkt für die neue Route ist Noosa North Shore. Dort beginnt der Great Sandy National Park mit dem etwa 80 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen Noosa und Rainbow Beach. Bekannt ist der Nationalpark vor allem für seine riesigen, bis zu 200 Meter hohen Dünen und für die hochragenden Klippen (Teewah Coloured Sands) aus farbigem Sand, der in 74 Farbtönen vorkommt. Am Double Island Point wartet auf Jeep-Touristen ein Leuchtturm aus dem Jahr 1884.

Backpacker-Treff Rainbow Beach

Auf der Strecke liegt der kleine Backpacker-Ort Rainbow Beach, ein echter Geheimtipp! Hier übernachtet man entweder in fest installierten Zelten direkt am Strand oder in komfortablen Apartments in Panoramalage wie dem „Rainbow Ocean Palms Resort“. Neben der riesigen Sanddüne Carlo Sand Blow – sie ist vor allem bei Sonnenaufgang und -untergang besuchenswert! – ist es die Toplage, die für Rainbow Beach spricht. Ganz in der Nähe befindet sich Inskip Point. Dort legt auch die Autofähre nach Fraser Island ab. Sie benötigt für die Überfahrt nur 15 Minuten, während die Fähre von Hervey Bay/River Heads zum „Kingfisher Resort“ rund 50 Minuten unterwegs ist. Auf dem 75-Mile-Beach geht die Fahrt am Strand entlang nahtlos weiter.

Whitsunday Islands

Windjammer-Romantik im Inselreich der Whitsunday Islands

Coastal Walks und Kanu-Touren rund um Noosa

Die Sunshine Coast beginnt etwa eine Autostunde nördlich von Brisbane und erstreckt sich auf circa 100 Kilometern zwischen Caloundra im Süden und Noosa, das gern als Saint-Tropez Australiens bezeichnet wird, im Norden. Entlang der Küste laden Buchten und lange Sandstrände zum Verweilen ein. Wer mag, kann Surfen lernen oder Wanderungen auf den Coastal Walks unternehmen – die Küstenpfade führen dabei stets direkt am Meer entlang und bezaubern mit einzigartigen Ausblicken auf den Ozean.

Im Noosa National Park sieht man bei einem solchen Spaziergang mit etwas Glück sogar Koalas in freier Wildbahn. Unser Tipp: ein organisierter Bootsausflug oder Kanu-Trip in die Noosa Everglades, eine ruhige Oase abseits des Trubels in Noosa. Whale-Watching- und Tauchtouren werden ab Mooloolaba angeboten, einem aufstrebenden Küstenstädtchen, das noch als echter Geheimtipp bezeichnet werden kann.


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