Länderberichte

Queensland | Highlights im Hinterland

Carnarvon National Park
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Die besten Erlebnisse im Hinterland von Queenslands
Küste und Outback. Tipps für Erstbesucher und Wiederholer

Der Tierpark Hartley’s Crocodile Adventures zwischen Palm Cove und Port Douglas bietet einen wahrhaft lebendigen Start in den Tag in Queensland – beim „Breakfast with the Crocs“ oder beim „Breakfast with the Koalas“. Dabei genießen Besucher unter Aufsicht eines Tierpflegers ein traditionell englisches Frühstück zusammen mit einem Baby-Krokodil oder einem Koala. Besonderheit des Wildlife Habitat Park in Port Douglas: Tiere und Besucher bewegen sich in einem gemeinsamen Areal frei.

Neben Kuscheln mit Koalas (Queensland ist einer von nur zwei Bundesstaaten in Australien, in dem Besucher die Möglichkeit haben, mit Koalas auf Tuchfühlung zu gehen) kann man Kängurus füttern sowie mit bunten Vögeln frühstücken – „Breakfast with the Birds“ und „Picnic with the Parrots“ (Papageien) heißen diese Angebote.

Safari durch die Mareeba Wetlands

Rund eine Autostunde westlich von Cairns wird der Regenwald zur Savanne – die Landschaft erinnert hier stark an Afrika. Einer der Höhepunkte für Besucher sind die Mareeba Wetlands. Gäste können auf einer geführten Safari durch Busch- und Sumpfland Kängurus, Emus und seltene Vögel beobachten. Idealer Ausgangspunkt ist die „Jabiru Safari Lodge“ mit fünf voll ausgestatteten Zelten im afrikanischen Stil.

Unterwegs mit Aborigines

Eine der ältesten noch heute existierenden Kulturen, die der Aborigines, blickt auf 50.000 Jahre Geschichte zurück. Vor allem die Region rund um Cairns ist das Zuhause vieler australischer Ureinwohner und Torres-Strait-Insulaner. Deren Kultur und Geschichte lernt man am besten im Rahmen einer Tour mit Aborigines kennen. Eine der spannendsten leitet Juan Walker von „Walkabout Cultural Adventures“. In kleinen Gruppen geht es durch die Mossman Gorge im Daintree Rainforest.

Am nahe gelegenen Cooya Beach watet man mit einem Speer bewaffnet durchs knie­tie­fe Wasser und versucht sich im Fischfang. Mit „Ingan Tours“ wandern die Gäste auf jahrtausen­dealten Spuren der Janbanbarra Jirrbal Aborigines. Vom Städtchen Tully aus (45 Minuten von Mission Beach) geht es zu Fuß oder per Kajak durch Flüsse, Wälder und Bananenplantagen.

Australien

Für jeden die richtige Tour mit Aborigine-Guide – im Regenwald, Outback oder an der Küste

Pub Trail durch die Atherton Tablelands

Auf dem neuen Great Aussie Pub Trail können geschichtsträchtige Gaststätten bei einem kühlen Bier entdeckt werden. Besucher steuern auf der Self-Drive-Tour durch die Hochebene Atherton Tablelands acht besondere Pubs an und hören ihre bemerkenswerten Geschichten. Es geht unter anderem zum größten aus Holz gebauten Hotel des Kontinents, dem „Malanda Hotel“, zum höchstgelegenen Hotel in Queensland, dem „Ravenshoe Hotel“ sowie zum ältesten Hotel der Atherton Tablelands, dem „Mount Molloy Hotel“.

Ran an Baumkänguru, Opossum und Wallaby!

Die „Lumholtz Lodge“, ein Paradies für Naturliebhaber, ist nach dem seltenen, hier noch existierenden Lumholtz-Baumkänguru benannt. Die Lodge ist umgeben von 60 Hektar privatem Regenwald mit Spazierwegen. Die Gäste wohnen mitten unter Baumkängurus, Opossums, Wallabys und zahlreichen Vogelarten. Besitzerin Margit Cianelli, eine ehemalige Tierpflegerin aus dem Stuttgarter Zoo, kümmert sich 130 Kilometer südwestlich von Cairns rührend um verwaiste und verletzte Wildtiere.

Im Regenwald heimische Tiere werden rehabilitiert und wieder ausgewildert – viele von ihnen kommen immer wieder gern „auf einen Sprung“ vorbei. Unter ihnen Kimberley, das ausgewachsene Baumkänguru, das sich in Margits Haus bestens auskennt. Bis zu sechs Personen in drei Zimmern haben in der Lodge Platz. Gute Küche, eine gemütliche Atmosphäre, der hautnahe Kontakt zu den Tieren und nächtliche Spotlight-Touren garantieren den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt.

Im Outback von Queensland: Savannah Way

Ungefähr eine Stunde landeinwärts von Cairns beginnt mit der Gulf-Savannah-Region das trockene Outback. Auffallend sind die rote Erde, viele Termitenhügel, versteckte Schluchten, Höhlen und Felsformationen sowie Überreste des Bergbaus. Sehr beeindruckend sind die Schluchtenlandschaften der noch recht unbekannten Cobbold Gorge, ein Grand Canyon im Kleinformat, gut 460 Kilometer von Cairns entfernt. Zunächst wandert man mit einem Guide zum oberen Felsplateau, von dort bietet sich eine spektakuläre Aussicht auf die Schluchten. Mit einem kleinen Elektroboot geht es anschließend lautlos durch den engen Schluchtenkanal. Zwischen den hohen Felswänden sind unter anderem Süßwasserkrokodile zu beobachten.

Cobbold Gorge

Cobbold Gorge: großartige Schluchtenlandschaft am Savannah Way

Vor Ort stehen ein Campingplatz und einfache „Cabins“ zur Verfügung. Selbstfahrer biegen in Georgetown (reine Fahrtzeit ab Cairns: gut fünfeinhalb Stunden) vom Sa­vannah Way ab. Die letzten Kilometer bis zum Eingang der Gorge sind zwar nicht mehr asphaltiert, aber auch ohne Four Wheel Drive problemlos zu bewältigen.

Am Savannah Way gibt es noch ein weiteres Naturparadies: Der an der Grenze zum Northern Territory gelegene Boodjamulla National Park (auch Lawn Hill National Park) gilt als einer der landschaftlich reizvollsten Nationalparks Australiens. Die steilen, bis zu 60 Meter hohen, rötlichen Wände der Lawn Hill Gorge sind in Jahrmillionen durch Wind und Wasser aus einem Sandsteinplateau gefräßt worden.

Mission Beach: 14 Kilometer Strand und viele Kasuare

Zu einem der außergewöhnlichsten Tiere der Welt zählt der Kasuar. Besonderes Merkmal des flugunfähigen Laufvogels ist der helmartige Auswuchs auf dem Kopf. Mit etwas Glück begegnet man den streng geschützten Kasuaren rund um Cape Tribulation im Daintree Rainforest, einem der größten tropischen Regenwaldgebiete. Kasuare erspäht man auch im Urwald rund um Mission Beach, einem Badeort zwei Stunden südlich von Cairns. Der Regenwald grenzt hier direkt an den langen Sandstrand. Übernachtungstipp für Mission Beach: Zimmer mit Meerblick im „Altitude One40“ buchen.

Australiens höchster Wasserfall

Die Wallaman Falls zwischen Cairns und Townsville sind mit 305 Metern freier Fallhöhe Australiens höchster Wasserfall. Selbstfahrer biegen in Ingham (knapp drei Stunden südlich von Cairns) ab und fahren gut 45 Kilometer landeinwärts. Direkt neben dem Parkplatz bieten Lookouts perfekte Aussichten auf den tosenden Wasserfall. Noch beeindruckender ist der etwa zwei Kilometer lange Abstieg an den Fuß des Wasserfalls – allerdings: Danach geht es auch wieder hoch …

Boodjamulla National Park

Boodjamulla National Park: einer der landschaftlich reizvollsten Nationalparks Australiens

Farm Stay: Urlaub auf einer Cattle Station

Auf einer Farm erleben Urlauber, was Australien von anderen Ländern unterscheidet. Hier wird nichts inszeniert, um begeisterungsfähigen Touristen Outback-Feeling zu präsentieren. Es ist alles echt und authentisch: die Farm, die Arbeit, die Gastfreundschaft sowie das Essen. „Outback Stations“ oder „Cattle Stations“ umfassen oft riesige Weidegebiete.

Auf ihnen können die Besucher mit einem Jackeroo (= Cowboy) beziehungsweise mit einem Stockman (= Viehzüchter) ausreiten oder aus­­fahren. Dabei lernen sie unter anderem, wie man Lassos wirft. Nach dem Zusammentreiben der Rinderherde kümmern sich die Gäste um die Pflege der Pferde sowie um die Fütterung der anderen Tiere auf der Farm und melken die Kühe. Die Region rund um Rockhampton ist die „Beef-Hauptstadt“ Australiens, dort gibt es beispielsweise mit „Myella“ und „Henderson Park“ zwei be­sonders authentische Farm Stays.

Carnarvon Gorge: Wandern und Wildlife

Der Carnarvon National Park ist eine noch weitgehend unbekannte Oase im Outback. Ungefähr 500 Kilometer von der Küste erstreckt sich eine spektakuläre Landschaft: Inmitten hoch aufragender, weißer Sandsteinwände und eindrucksvoller Schluchten wachsen Eukalyptus, Palmen und Farne. Der Nationalpark ist Heimat zahlreicher Tierarten: Mit ein bisschen Glück erhascht man während einer Wanderung sogar einen Blick auf die scheuen Schnabeltiere, die Gleitbeutler oder seltene Vögel. Opossums und Wallabys bekommt man dagegen häufig zu Gesicht.

Das Naturschutzgebiet ist darüber hinaus für seine historischen Relikte bekannt: Die Ureinwohner Australiens haben dort gut erhaltene Felszeichnungen hinterlassen. Einen idealen Ausgangspunkt für Touren bildet das „Takarakka Bush Resort“ am Parkeingang.

Mareeba Wetlands

„Jaribu Safari Lodge“ in den Mareeba Wetlands: Kängurus, Emus und Vögel beobachten

Glass House Mountains: Bett in der Kapelle

Das bergige Hinterland der Sunshine Coast (zwischen Gympie und Caboolture) bietet eine Mischung aus kleinen Künstlerorten wie Maleny, Montville oder Buderim und abwechslungsreichen kulinarischen Erlebnissen. Die Region ist bekannt für ihre riesigen Ananas- und Erdbeerplantagen, für Weingüter, Käsereien und Biohöfe. Außerdem warten wunderbare Wasserfälle. Wir empfehlen einen Besuch der 90 Meter hohen Kondalilla Falls sowie ein Bad im natürlichen Steinbecken unter dem Wasserfall im Buderim Forest Park.

Subtropische Regenwälder sowie eine abwechslungsreiche und für Australien typische Flora und Fauna prägen das Bild. Ein beliebtes Fotomotiv und Ziel für Kletterer sind die gerade mal 25 Minuten von der Küste entfernten Glass House Mountains – ein Dutzend schroffer Vulkan­kegel, die für Australiens Ureinwohner von jeher spirituell bedeutsame Orte bilden.

Am Fuß des Mount Tibrogargan liegt die „Glass House Mountains Ecolodge“. Alle elf Bungalows und Zimmer sind individuell und mit Liebe zum Detail ausgestattet. Ein ganz besonderes Quartier ist die umgebaute Kapelle: Die sehr geräumige Church One-Bedroom Villa verfügt über einen separaten Wohn- und Schlafbereich, Küche und Badezimmer. Zur Lodge gehören auch zwei ausrangierte, stilvoll eingerichtete Eisenbahnwaggons. Die Unterkunft ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Hinterland, in den Australia Zoo sowie an die Strände der Sunshine Coast.

Mit Locals durch Brisbane

Queenslands Hauptstadt bietet Stadtrundgänge mit Einheimischen: Die „Brisbane Greeters“ führen Besucher gratis durch die Metropole und zeigen Viertel, die in keinem Reiseführer stehen. Die Touren vermitteln Gästen einen persönlichen Eindruck von der Stadt zu Interessensgebieten wie Kunst und Kultur, Geschichte, Aborigines oder Architektur. Manche Routen sind besonders familientauglich konzipiert. Die Touren sind vorab im Internet oder direkt bei der Bris­bane Visitor Information in der Queen Street Mall zu buchen. Dort ist auch der Startpunkt der zwei- bis vierstündigen Ausflüge, die sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt werden.

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt sechs Personen. Ganz neu im Programm sind Bike-Touren: Auf gut ausgebauten Radwegen geht es zu den Botanic Gardens, über die bekannte Story Bridge oder zu den Kangaroo Point Cliffs. Queenslands Hauptstadt Brisbane ist mit etwa 2,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Metropole Australi­ens. Liebevoll nennen die lebensfrohen Bewohner ihre Stadt „Brissie“. Bei ganzjährig ange­nehmen Temperaturen von mindestens 22 Grad spielt sich das Leben vor allem im Freien ab.

Brisbane

Brisbane: hautnah erleben auf kostenlosen Stadtführungen mit den Brisbane Greeters

Waterfall Hopping im Hinterland

Gerade mal eine Dreiviertelstunde dauert die kurvenreiche Fahrt von der Küste zu den Top-Attraktionen im abwechslungsreichen Hinterland der Gold Coast. Dazu gehören unter anderem Tamborine Mountain, der Lamington National Park und der Springbrook National Park. Bis zu 1.000 Meter hohe Berge, mystische, subtropische Regenwälder sowie rauschende Wasserfälle und Naturschau­spiele (wie die Natural Bridge im Springbrook National Park) machen die Schönheit der Landschaft aus. Auf Wanderfreunde warten viele gut ausgeschilderte Wege. Spektakulär ist der zweieinhalbstündige Purling Brook Falls Circuit im Springbrook National Park. Dieser führt vom Parkplatz oberhalb des Wasserfalls bis ganz hinunter. Von dort aus wirkt der 106 Meter hohe Purling Brook Fall besonders mächtig. Tipp: Die Tour am besten in Uhrzeigersinn unternehmen – so kommen die 450 zu bezwingenden Stufen gleich am Anfang und der Rückweg wird erholsamer!

Bizarre Steinkugeln und Weinverkostungen

The Pyramids, Castle Rock, The Sphinx, Turtle Rock oder Eye of the Needle – so heißen spektakuläre Felsformationen und riesige Steinkugeln im Girraween National Park, der im Südosten des australischen Bundesstaats erstklassige Fotomotive garantiert. Zu Füßen der Granitfelsen liegt die „Girraween Environmental Lodge“, an der mehrere attraktive Wanderwege beginnen.

Direkter Nachbar des Nationalparks ist das größte Weingebiet von Queensland: Im Granite Belt liegen über 55 Weingüter. Die bekanntesten Rebsorten sind die Klassiker Sauvignon Blanc, Verdelho, Chardonnay, Mer­lot und Shiraz sowie süßere Varianten wie Rose, Moscato und Ports. Haupt-Weinort ist Stanthorpe, knapp vier Autostunden von Brisbane entfernt. Ganz schön „abgefahren“ ist das Weingut „Harrington Glen“, das auch Übernachtungs­möglichkeiten bietet. Ein Zug mitten in einem Haus – diesen Eindruck bekommen Gäste, wenn sie ihr Quartier sehen. Die Besitzer nennen es liebevoll „Trainhouse“. Im komplett umgestalteten Waggon stehen drei Kabinen mit eigenem Badezimmer sowie voll ausgestatteter Küche zur Verfügung. Vom Terrassendeck blickt man direkt über die ausgedehnten Weinberge des Guts.

 


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