Länderberichte

Queensland | Let’s go jungle

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Die Wet Tropics of Queensland liegen in den Feuchttropen. Dem Klima entsprechend finden sich im Gebiet des Unesco-Weltnaturerbes vor allem tropische Regenwälder. Zu den Wet Tropics gehören viele Nationalparks, in denen viele seltene Tiere leben – darunter Baumkängurus, Lemuren-Ringbeutler sowie flugunfähige Helmkasuare. Guter Ausgangspunkt für Erkundungen ist Cairns

Ocean meets jungle: Am Cape Tribulation

Das Thala Beach Nature Reserve liegt auf einem Hang – das Meer ist nicht weit

Logieren im Regenwald

Jedes Jahr im Januar flimmert bei RTL der australische Dschungel über den Bildschirm. Die C-Promis übernachten dabei im echten Regenwald. Das können Urlauber auch – nur wesentlich komfortabler. Mitten im Daintree Rainforest beziehungsweise direkt am Mossman River liegt die schicke Silky Oaks Lodge mit ihren 40 Bungalows im Boutique-Stil (rund 25 Kilometer nördlich von Port Douglas). Auch die 9 gemütlich und sehr komfortabel eingerichteten Baumhäuser des Rose Gums Wilderness Retreat in den Atherton Tablelands verteilen sich inmitten von tropischer Natur. Empfehlenswert ist zudem das Thala Beach Nature Reserve mit seinen 80, auf Holzpfählen errichteten Bungalows (15 Minuten südlich von Port Douglas): Aufgrund ihrer Hanglage mit Blick auf Regenwald und Meer zählt diese Lodge zu den schönsten Hotels im Norden Queenslands. silkyoakslodge.com.au, rosegums.com.au, thalabeach.com.au

Ausflug nach Kuranda

Kuranda: Shopping mit Hippieflair

Hippie-Kultur und bunte Märkte
Direkt im Hinterland von Cairns wird es bergig. Unbedingt besuchen sollte man das Künstler- und Hippieörtchen Kuranda, ein gemütlicher 2.000-Seelenort. Hier empfiehlt sich ein Bummel über die täglichen Heritage Markets und Kuranda Rainforest Markets. kuranda.org

 

Die Kuranda Scenic Railway ist eine der Zug-Highlights in Queensland

Hinterland von Cairns: Mit der historischen Kuranda Scenic Railway geht es an Wasserfällen vorbei durch tropischen Regenwald

Historischer Zug
Um nach Kuranda zu kommen, lohnt eine kombinierte Zug- und Seilbahn-Tour ab/bis Cairns. Hin geht es am besten mit der historischen Kuranda Scenic Railway (fährt zweimal täglich). Die 34 Kilometer lange Zugstrecke zählt zu den schönsten Bahnverbindungen Australiens.

Die Lok schlängelt sich über 98 Kurven, zahlreiche Viadukte und durch 15 Tunnel vorbei an üppiger Natur. Endpunkt der rund zweistündigen Fahrt ist der hübsche Bahnhof in Kuranda, der dank seiner vielen tropischen Pflanzen eher einem Botanischen Garten gleicht. ksr.com.au

 

Skyrail-Gondel: So lässt sich Queensland Regenwald von oben erleben

Aus einer Skyrail-Gondel lassen sich die tosenden Barron Falls besonders gut beobachten

Atemberaubende Aussichten
Zurück nach Cairns fährt man mit der Skyrail. Aus der Gondel erleben Besucher den Dschungel hautnah: Sie gleiten auf einer Länge von 7,5 Kilometern über die Wipfel des Regenwaldes der Wet Tropics und genießen dabei atemberaubende Ausblicke. So liegt einem der tropische Regenwald im wahrsten Sinne zu Füßen. An zwei Mittelstationen kann man sich die Beine vertreten und auf kurzen Holzpfaden riesige Würgefeigen und andere Baumriesen bestaunen. Eine komplett neu gebaute Aussichtsplattform (The Edge Lookout) bietet eine spektakuläre Sicht auf die Barron Falls, die 280 Meter kaskadenartig in die Tiefe stürzen. skyrail.com.au

Genießen erlaubt in Atherton Tablelands

Das fruchtbare Hochplateau der Atherton Tablelands ist ein Dorado für Genießer. Reisende sollten frische Macadamia-Nüsse, Avocados, Maracujas, Bananen sowie Mangos – in der Region befinden sich die größten Mango-Plantagen Australiens – probieren. Zum Beispiel auf den Yungaburra Markets (4. Samstag des Monats). Typisch für die Gegend sind auch die großen Tee- und Kaffeeplantagen rund um Malanda und Mareeba. Bereits seit 1880 baut man im tropischen Norden von Queensland Kaffee an. 85 Prozent des gesamten Kaffeeertrages Australiens werden hier produziert.

 

Ein Baum zum Staunen: Der Curtain Fig Tree bei Yungaburra

Was für ein Baum: Vorhang auf!

Einen Abstecher wert ist der Curtain Fig Nationalpark bei Yungaburra. Sein Wahrzeichen: der 50 Meter hohe und 500 Jahre alte Curtain Fig Tree. Diese Würgefeige gleicht mit ihren herunterhängenden Lianen und Wurzeln einem riesigen Vorhang. Ein Holzsteg führt um den mächtigen Stamm (Durchmesser: 39 Meter) herum, so dass der Baum von allen Seiten bestaunt und fotografiert werden kann – soweit er denn überhaupt aufs Foto passt … athertontablelands.com.au

 

Lumholtz Lodge: Besitzerin Margit und „ihr“ Baumkänguru Kimberley

Wenn das Baumkänguru auf einen Sprung vorbeikommt

Gäste der Lumholtz Lodge in den Atherton Tablelands wohnen mitten unter Baumkängurus, Possums, Wallabys und zahlreichen Vogelarten. Besitzerin Margit Cianelli, eine ehemalige Tierpflegerin aus dem Stuttgarter Zoo, kümmert sich rührend um die verwaisten und verletzten Wildtiere, die somit „Mitbewohner“ dieser besonderen Unterkunft sind. Besonders stolz ist sie auf ihr spezielles „Gym“, in dem die Lumholtz-Baumkängurus klettern lernen. Ihr B&B bietet drei Zimmer und liegt nahe der Ortschaft Upper Barron, gut 1,5 Stunden von Cairns entfernt. lumholtzlodge.com.au

Platypus-Spotting

Bei australischen Tieren denkt man automatisch an Koalas und Kängurus. Genauso einzigartig in der endemischen Fauna ist das scheue Schnabeltier (Platypus). Es ähnelt einem Biber, hat aber einen Entenschnabel. In den Atherton Tablelands können Urlauber Schnabeltiere in ihrem natürlichen Lebensraum erleben – zum Beispiel am Peterson Creek am Ortseingang von Yungaburra sowie im Platypus Park an den Tarzali Lakes zwischen Malanda und Millaa Millaa. Die eierlegenden Säugetiere leben vorwiegend in kleinen Bächen. Das Schnabeltier gilt als eines der außergewöhnlichsten Tiere auf der Welt und kommt nur in Australien vor.

 

Mission Beach: Begegnung mit einem der seltenen Kasuare

Kasuare rund um Mission Beach

Der Badeort Mission Beach, zwei Stunden südlich von Cairns, bietet Strand-Idylle pur. Feiner weißer Sand erstreckt sich über 14 Kilometer und sattgrüner Regenwald reicht bis an die Ufer des Strandes. Die Region zählt zu den wenigen Orten, in denen man auf den Kasuar treffen kann, einem der außergewöhnlichsten Vögel weltweit.

Besonderes Merkmal des flugunfähigen Kasuars ist der helmartige Auswuchs auf dem Kopf. Der Laufvogel ist verwandt mit Emus, wird so groß wie ein Mensch und bis zu 70 Kilo schwer. Die Population ist aber stark rückläufig. Schätzungen zufolge existieren nur noch wenige tausend Exemplare des Helmkasuars in den tropischen Regenwäldern Neuguineas und Queenslands. missionbeachtourism.com

Daintree: Der älteste Regenwald der Welt

Der Canopy Tower im Daintree Discovery Centre ermöglicht interessante Regenwaldein- und überblicke

Canopy Tower überragt Baumwipfel
Der Daintree Rainforest ist mit 150 Millionen Jahren einer der ältesten tropischen Regenwälder auf diesem Planeten. Kristallklare Flüsse und jahrhundertealte Bäume sind Lebensraum vieler seltener und bedrohter Tiere und Pflanzen. Das Daintree Discovery Centre, ein spannendes Besucherzentrum, wurde perfekt in die Natur eingebettet. Gäste können vom 23 Meter hohen Aussichtsturm über die Baumkronen blicken. Von der Daintree River-Fähre sind es zehn Kilometer. discoverthedaintree.com

 

Am Cape Tribulation treffen Regenwald und Riff aufeinander

Dschungel-Wanderungen
Der Daintree Nationalpark ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. An vielen Stellen gibt es schön angelegte Wanderpfade, die durch den Urwald führen. Tipp: Auf dem Kulki Boardwalk (600 Meter) gelangt man zum Cape Tribulation Lookout – jenem Ort, an dem mit dem tropischen Regenwald und dem Great Barrier Reef zwei Weltnaturerbestätten aufeinandertreffen. Das gibt es sonst auf der Welt nur noch einmal  – in Mission Beach, 4 Stunden weiter südlich.

Der Daintree Nationalpark beginnt bei Port Douglas und setzt sich bis hinter Cape Tribulation fort. Der Regenwald kann geführt oder individuell entdeckt werden. Urlauber, die nur bis Cape Tribulation fahren, benötigen keinen Allradwagen (denn die Straße ist asphaltiert), erleben aber dennoch Dschungel aus nächster Nähe. Die Fähre über den Daintree River pendelt im 15-Minuten-Rhythmus. Von Port Douglas sind es gut 50 Kilometer bis zur Fähre, von Cairns etwa doppelt so weit. destinationdaintree.com

 

Wer traut sich, über den Regenwald zu segeln?

Adrenalin pur
Beim Jungle Surfing in Cape Tribulation saust man (mit einem Sicherheitsgurt befestigt) über mehrere Stahlseilrutschen durch die Baumwipfel des Daintree Regenwalds. junglesurfing.com.au

 

Mehr zu diesem und zu weiteren spannenden Themen erfahrt ihr in der blätter- und herunterladbaren Broschüre
„Die besten Wow-Momente in Tropical North Queensland“ – einfach hier klicken!

Queensland-Inspirationen

Infos, Reise-Ideen, Karten und mehr auf queensland.com und tropicalnorthqueensland.org.au

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