Länderberichte

São Tomé und Príncipe | Starkes Duo

Thomas Linkel
Geschrieben von Thomas Linkel

São Tomé und Príncipe, das kleine Land vor Westafrikas Küste, ist weitgehend unbekannt. Die beiden Inseln  begeistern mit schönen Stränden, kolonialer Patina, urtümlichen Regenwald­bergen und schmucken Öko-­Resorts

„Oma erzählte, dass sich für die Plantagenarbeiter auch nach dem Ende der Sklaverei bis zur Unabhängigkeit unseres Landes 1975 eigentlich nichts änderte“, erklärt Guide Edson, während er mit uns durch die leeren Zimmer und weiten Flure der Roça Agostinho Neto auf São Tomé spaziert.

Gegenüber dem früheren Herrenhaus, das heute sporadisch für Hochzeiten genutzt wird, liegt das Krankenhaus der einst größten Kakaoplantage auf der Insel. Das Dach ist eingestürzt, Pflanzen wuchern aus den Kachelböden, das Mauerwerk ist von Feuchtigkeit zerfressen und trotzdem wohnen hier Familien. Verbunden werden die beiden Gebäude durch den „Boulevard“, wo sich Hühner, Kinder, Schlaglöcher und Hunde tummeln.

São Tomé und Píncipe – Inselstaat im Golf von Guinea

Der knapp 200.000 Bewohner kleine Inselstaat São Tomé und Príncipe im Golf von Guinea war Anfang des 20. Jahrhunderts noch der weltgrößte Kakaoproduzent – und versucht einen Neustart. Das Ende der Kolonialzeit ließ das Land in jahrzehntelange Lethargie stürzen. Seit einiger Zeit ist jedoch eine vorsichtige Verbesserung der Lage festzustellen.

São Tomé: „Roça Sundy“: Luxushotel auf einer ehemaligen Kakaoplantage

Luxushotel „Roça Sundy“: Die einstigen Arbeiterhäuser sind an Insulaner vermietet

Die Äquatorsonne glüht über der Hauptstadt São Tomé. Sie lässt die Schweißperlen der Marktfrauen auf dem Mercado Central glitzern. Fischverkäuferinnen preisen ihre Ware an, auf kleinen Öfen werden Yamswurzeln und Suppen gekocht, auf den Tischen der Gewürzhändlerinnen liegen mir unbekannte Pflanzen, am Boden sind Mangos, Zitronen, Toma­ten und Bananen zu Pyramiden aufgestapelt. Die Bewohner kaufen auf dem Markt alles, was sie nicht selbst sammeln, fischen oder anbauen. Der erste Supermarkt der Insel ist nur für Wohlhabende und war gleichzeitig die erste Quelle von Plastikverpackungen.

São Tomé

„Roça Sundy“: Früher die zweitgrößte Plantage der Insel Príncipe

Der Kaffee- und Kakao-Tüftler von São Tomé

„Qualität und Nachhaltigkeit sind die Zukunft der Inseln“, sagt Claudio Corallo in seinem Labor nahe der Stadtmitte. Wie er sich selbst be­zeich­nen würde, frage ich den Mann aus Florenz, der vie­le Jah­re im Kongo Kaffee anbaute. Kakaoproduzent? Kaffee-Aficionado? „Träumer viel­leicht,“, antwortet er, „einer, der mit Passion arbei­tet.“ Auf keinen Fall Verkäufer, das ist ihm wichtig. „Verkaufen ist mir egal. Nur die Qualität zählt.“ Also hat er so lange gearbei­tet, bis er den perfekten Kakaogeschmack gefunden hat, der heute weltweit Beachtung findet.

Kaffee- und Kakaoproduzent Claudio Corallo: „Qualität und Nachhaltigkeit sind die Zukunft der Inseln“

Claudio kultiviert auf der nährstoffreichen Vulkan­erde seiner Plantage Terreiro Velho in Príncipe eine ungekreuzte Ur-Kakaosorte, die er in einem speziellen Prozess so verarbeitet, dass seinen Schokoladen jede Bitterkeit fehlt, sie aber im Mund eine Aromenexplosion entfachen.

Mucumbli Eco Lodge

Tiziano Pisoni, ein Landsmann von Claudio, setz­te mit seiner „Mucumbli Eco Lodge“ an der Ostküste von São Tomé auch auf Nachhaltigkeit. Die Produkte kommen aus dem eigenen Garten oder von den Fischern im nächstgelegenen Dorf Neves, genauso wie die über 50 Angestellten. Der Strom wird mit Sonnenkollektoren produziert, die unter ausladenden Bäumen liegenden Bungalows sind aus heimischem Material gebaut.

Der Restaurantboden besteht aus schwarzen Steinplatten einer im Regenwald versunkenen Roça, Platten, auf denen früher Kakao über großen Öfen getrocknet wurde. Hühner, Eseln und Schafen streifen über das weitläufige, dicht bewachsene Gelände.

Morgenkühle weckt mich, der Ventilator dreht sich leise. Vom Bett aus beobachte ich, wie aus der Dämmerung allmählich die Mucumbli-Bäume vor meiner Veranda auftauchen. Zur gleichen Zeit steigen die Fischer von Neves in ihre Einbäume, hissen die kleinen Segel aus zusammengenähten Plastiksäcken und fahren aufs Meer hinaus.

São Tomé: Lagoa Azul auf São Tomé: Schöner Strand für Schnorchler knapp 20 Kilometer von der Hauptstadt

Lagoa Azul auf São Tomé: Schöner Strand für Schnorchler, knapp 20 Kilometer von der Hauptstadt

Der Schildkröten-Flüsterer von São Tomé

Hipólito Lima sieht man seine 70 Lebensjahre nicht an. Der ehemalige Fischer ist Chefranger des Meeresschildkröten-Schutzprojekts Tatô, dessen 60 Mit­ar­beiter die Legeplätze an 21 Stränden bewachen, Eier umbetten und die Bevölkerung in das Pro­jekt integrieren.

„Traditionell essen wir Schildkröteneier wie auch Schildkrötenfleisch“, erzählt Hipólito. Er sei zum Bewahrer geworden, als er zum ersten Mal gesehen habe, wie mühsam es für die Tiere ist, ein Nest zu graben und ihre Eier darin abzulegen.

São Tomé: Pico Cão Grande: Der markante Monolith auf São Tomé ist 663 Meter hoch

Pico Cão Grande: Der markante Monolith auf São Tomé ist 663 Meter hoch

São Tomé: Traumbucht Lagoa Azul

São Tomé ist etwa so groß wie Berlin, das Inselinnere besteht zum überwiegenden Teil aus schwer zugänglichen, von Regenwald bedeckten Bergen, deren höchster, der Pico de São Tomé, 2.024 Meter misst. Der Weg von der Ost- zur Westküste führt deshalb meist am Meer und an traumhaften Buchten wie der Lagoa Azul vorbei, aber auch an kleinen Projekten wie der Biokaffee-Kooperative Efraim auf der Roça Monte Café. Koffein-Liebhaber sollten dort auf einen aromatischen Espresso vorbeischauen. Auch im nur einige Kurven entfernten Restaurant „Almada Negreiros“ werden nur lokal angebaute Zutaten zu Inselspezialitäten wie Mikoko-Gras-Pastete verarbeitet.

Einige Hundert Schlaglöcher weiter hat der Künstler João Carlos Silva die „Roça São João dos Angolares“ in ein Boutiquehotel verwandelt. Im Ober­geschoss des Haupthauses liegen elf stilvoll eingerichtete Zimmer mit alten Dielenböden und freigelegtem Mauerwerk. In einem Nebenhaus stellen natio­nale und internationale Künstler  Malereien und Plastiken aus.

João ist ein in Portugal berühmter TV-Koch und bildet in seinem Hotel-Restaurant Jugendliche aus. Was sie auf den Tisch bringen, schmeckt hervorragend, egal, ob es die Auberginen mit Tomatensoße und Ziegenkäse sind oder der Salat mit süßer Papaya, Kokosnuss und Thunfisch.

São Tomé: Markttag in São Tomé: Auf dem Mercado Municipal ist die Hölle los

Markttag in São Tomé: Auf dem Mercado Municipal ist die Hölle los

Bootsausflug zur Ilhéu das Rolas

Kurz vor der „Praia Inhame Eco Lodge“ stehen Frauen in einem Urwaldfluss und schrubben Wäsche. Die gemütlichen Bungalows der nachhaltig wirtschaftenden Lodge liegen an einem langen Sandstrand, wo Hängemat­ten auf Besucher warten.

Von hier ist es nur ein kurzer Bootsritt bis zur Insel Ilhéu das Rolas, durch die die Äquatorlinie läuft. Auf dem Weltkartenmosaik posiert ein Paar für ein Selfie – ein Bein auf der Nord-, das andere auf der Südhalbkugel.

São Tomé: „Sundy Praia“ auf Príncipe: 15 luxuriöse Zelt­villen – dazu eine gut sortierte Bar

„Sundy Praia“ auf Príncipe: 15 luxuriöse Zelt­villen – dazu eine gut sortierte Bar

Príncipe hat die kleinste Hauptstadt der Welt

Das Erste, was mir nach einem Anflug über die spektakulären Felsnadeln der Baía das Agulhas ins Auge fällt, sind die vielen Recyclingtonnen. Die Insel Príncipe hat sich als Unesco-Biosphärenreservat einer nachhaltigen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung verschrieben. Die Haupteinkommensquel­le der etwa 7.000 Insulaner ist der Tourismus, der wiederum von den drei Öko-Lodges des Unternehmens HBD geprägt wird. Deren Besitzer ist der südafrikanische IT-Millionär Mark Shuttleworth.

Santo António nennt sich die kleinste Hauptstadt der Welt. Es ist ein verschlafener Fleck mit einer Handvoll einfacher Lokale, Kolonialbauten und der Hauptkirche. Ein tropischer Regenguss geht nieder. Überall tropft es, als wir die ehemalige Kakaoplan­tage Roça Paciência erreichen.

Wo früher nur Kakaobohnen getrocknet wurden, lie­gen heute auch Mango-, Bananen-, Papaya- und Ingwerstücke. Im Regenwald um die Roça Paciência werden Gemüse, Kakao, Früchte und Gewürze angebaut. Daraus entstehen Marmeladen, Frühstücksmüsli, ätherische Öle und Schokolade – nicht nur zum Dessert, sondern auch für Spa-Anwendungen.

São Tomé: Die Natur holt sich das frühere Krankenhaus der aufgegebenen Plantage Roça Porto Real zurück

Die Natur holt sich das frühere Krankenhaus der aufgegebenen Plantage Roça Porto Real zurück

Roça Sundy: liebevoll renoviert

An der Lagerhauswand rankt wilde Vanille, durch die offene Tür fällt Licht auf Mr. Leandro. Der 77-Jährige flicht einen Lampenschirm aus Palmblättern. 1958 kam er als 16-Jähriger ohne seine Eltern von den Kapverden als „Kontraktarbeiter“ hierher. Er erinnert sich an die weißen Aufpasser auf ihren Pferden und daran, dass sie als Kinder „Mulaki“ genannt wur­den. Die Arbeit in den Pflanzungen sei hart gewesen, aber auf den Kapverden herrschte so große Dürre, dass viele verhungerten – auf Príncipe aber gab es ausreichend zu essen und sogar ein Krankenhaus.

Sein Sohn Manuel arbeitet als Guide und lebt in einem der alten Häuser der „Roça Sundy“. Sie ist eine von drei HBD-Lodges auf der Insel und besteht neben den Arbeiterunterkünften aus mehreren prächtigen Häusern, die liebevoll renoviert wurden.

São Tomé: Den Gästen im „Colonial House“ und „Plantation House“ bietet „Roça Sundy“ auch Plantagen-Touren an, etwa zum Thema Kakaoanbau

Den Gästen im „Colonial House“ und „Plantation House“ bietet „Roça Sundy“ Plantagen-Touren an

Power-Zucker aus dem Regenwald

Die Roça ist umgeben von Regenwald, durch den ich mit Manuel stapfe. Kurz hinter einem imposanten Bambus stehen wir zwischen hüfthohen Pflanzen und Manuel hält mir eine knallrote Frucht hin. Magungu heiße diese, sagt er, und dass ich nur kurz am harten, weißen Fruchtfleisch lecken solle. Es schmeckt extrem süß und der Geschmack bleibt auf der Zunge haften. „Magungu“, erklärt Manuel, „ist 3.000 Mal süßer als Zucker!“ Die Süße bleibt auch, nachdem ich Wasser getrunken habe, und ich schmecke sie noch, als wir aus dem Regenwald und an den Rand der ehemaligen Kakaoplantage Roça São Joaquim treten. Hinter den Hütten eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama aus üppigem Regenwald und imposanten Felsnadeln.

Wolken und Papageien ziehen darüber hinweg, die Sonne wirft Lichtkegel auf die atemberaubende Urlandschaft der Baía das Agulhas, die ich einige Tage später noch einmal während einer Bootstour sehen werde. Losgefahren war ich vom Pier des „Sundy Praia“, der luxuriösesten HBD-Lodge auf Príncipes Ostseite.

São Tomé: Príncipe: Nur aus Natur-material wurde das Restaurant „Oca Sundy“ errichtet

Príncipe: Nur aus Naturmaterial wurde das Restaurant „Roca Sundy“ errichtet

Gegrillter Oktopus mit Chorizo

Der architektonische Höhepunkt aber ist das über verschlungene Pfade zu erreichende Restaurant „Oca Sundy“: ein hoher, mit Palmblättern gedeckter Bau aus Bambus. Drinnen und draußen schwirren Vögel, die hoffen, etwas vom gegrillten Oktopus mit Chorizo, Süßkartoffelpüree oder der Gelbschwanzmakrele mit geröstetem Chayote-Mikoko-Dressing zu ergattern.

Der Sonnenaufgang am Strand von „Sundy Praia“ ist magisch, wem aber der Sinn nach einem spektakulären Sonnenuntergang steht, dem sei die Lodge „Bom Bom“ empfohlen. Deren Bungalows sind weit weniger luxuriös als im „Sundy Praia“, die Verpflegung ist nicht ganz so exquisit. Punkten kann das „Bom Bom“ aber durch seine Lage zwischen zwei Traumsandstränden und dem langen Holzsteg zur vorgelagerten Insel, auf der sich das Restaurant befindet. Rechts und links Meeresbrandung, darüber Palmenrauschen und Sonnenuntergänge, die Himmel und Meer glühen lassen.

„Sundy Praia“ auf Príncipe: Passend in die Landschaft integriert

Im Fischerdorf Praia Abade

Der Sonnenuntergang ist noch weit, als ich das Fischerdorf Praia Abade besuche. Jemand hat Boxen in den Sand und die Lautstärke auf Maximum gestellt. Es wird geflucht, gelacht und gesungen. Es gibt eisgekühltes Bier und auf der Dorfstraße jagen Kinder einem Ball hinterher. Die Män­ner knallen die Karten so fest auf den Tisch, dass sie regelmäßig in den Sand segeln und dort die Hühner aufschrecken.

„Setz dich zu uns!“, lädt mich ein Spieler ein und drückt mir ein kaltes Bier in die Hand. Ich bekomme das Spiel erklärt und verstehe doch nichts, aber wir alle lachen. Und dann, nach dem zweiten Bier, singe ich schon Lieder mit, die ich noch nie gehört habe.


Info São Tomé und Príncipe

Anreise nach São Tomé und Príncipe

Mit TAP Air Portugal über Lissa­bon und Accra (Ghana) in 13 Stun­den, Ticket ab 800 Euro. Von São Tomé nach Príncipe mit Afri­ca’s Con­nec­tion STP ab 200 Euro. flytap.com |
africasconnection.net

Übernachten

Mucumbli Eco Lodge Elf liebevoll eingerichtete Bunga­lows mit Veranden im Grünen. Herrliche Meerblicke, klei­ner Strand. Nachhaltiges Energie- und Wasser­konzept, viele Arbeits­plätze für die umliegenden Dörfer. Sehr gute Küche. Bungalow/F ab 85 Euro. Ponta Figo, Neves, São Tomé. mucumbli.wordpress.com

Sundy Praia Resort Egal, ob im architektonisch be­ein­druckenden Restaurant oder im weitläufigen Spa – genutzt werden nur Produkte aus eigenem Anbau oder von Fischern der Umgebung. Hervorragendes Frühstück, ex­zel­lentes Restaurant. Ausführliches Tourprogramm mit Guides. Zeltvilla/HP ab 795 Euro. Praia Sundy, Príncipe. sundyprincipe.com

Auskunft

Verkehrsbüro São Tomé, c/o Pura Communications, info@puracomm.eu

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Bildquellen

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  • Principe_Fischerdorf Praia Abade: Thomas Linkel
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Über diesen Autor

Thomas Linkel

Thomas Linkel

„Meine Neugier ist unstillbar.“
Nach einer fotografischen Ausbildung im Stilllife-Studio und dem Abschluss zum Diplomwirtschaftsgeograf arbeitet Thomas seit 15 Jahren für internationale Magazine in den Bereichen Reise, Reportage, Portrait und Architektur sowie für die Unternehmenskommunikation internationaler Kunden. Für seine Produktionen hat er über 100 Länder bereist.