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Südtirol | Schennas sonnige Felsen

Markus Stein
Geschrieben von Markus Stein

Dank seines milden Klimas lädt Schenna im Meraner Land vom Ende des Winters bis zum Spätherbst zum Wandern und Radeln ein. Seit Neuestem auch zum Bouldern!

Schenna liegt in Sonnenlage am Hochplateau über der Kurstadt Meran. Rund um das historische Dorf ist dank des milden Klimas Wandern und Mountainbiken von Frühjahr bis Spätherbst möglich. In dem Wandergebiet laden Almen und Berggasthöfe zur Rast. Nicht zuletzt eine gute Infrastruktur und die Hotels und Gasthöfe mit ländlichem Charme machen aus Schenna einen Ort für Familienurlaub im Meraner Land.

Auch für Familien empfehlenswert: das Boulder-Gebiet Gsteier

Dazu dürfte jetzt auch ein Boulder-Spot hoch über Schenna beitragen, denn bei vielen Kids, aber auch bei erfahrenen Kletterern, liegt das sportliche Rumkraxeln an Felsblöcken und in geringer Höhe, also ohne Seil und Gurt, voll im Trend.

Dank des milden Klimas ist Wandern und Mountainbiken von Frühjahr bis Spätherbst möglich

Start am Gasthof Gsteier

Das jüngst vom Alpenverein angelegte Bouldergebiet Gsteier befindet sich auf einer Höhe von circa 1.600 Metern – was es zu einem Übergangs- beziehungsweise einem Sommerklettergebiet prädestiniert.

Aufgeteilt auf die Sektoren „Schneiderkofel“ und „Grabe“ befinden sich im Gebiet knapp 60 bereits geputzte Boulder, also zum Klettern geeignete Felsbrocken. Eine Information für Spezialisten: Die Grade reichen von 4a-Aufwärmlinien bis zu einer 8a, einem richtig schweren Brocken. Alle Boulder sind beim Start mit Pfeilen markiert.

Längere Kletterpartien am „Heini Holzer“-Klettersteig am Ifinger

Hinauf geht’s mit der Bahn

Der Namen des Klettergartens geht auf den Gasthof Gsteier zurück, der einen idealen Ausgangspunkt für das Erkunden des Areals darstellt.

Wie kommt man hin? In der Naif bei Meran die Bergbahn Meran 2000 nehmen, bei der Mittelstation aussteigen (Achtung: Die Bergbahn hält bei der Mittelstation von Ende April bis Anfang November) und auf dem Weg Nummer 3 für 20 Minuten zum Gasthof Gsteier wandern. Beim Gasthof angelangt, demselben Weg für weitere 30 Minuten folgen, bis man auf die Boulder stößt.

Schenna liegt in Sonnenlage am Hochplateau über der Kurstadt Meran

Alternative: Klettersteig

Zu längeren, aber dennoch einfachen Kletterpartien lädt der Heini Holzer Klettersteig am Ifinger ein. Der 550 Höhenmeter lange Aufstieg, der mit 1.000 Metern Stahlseil  gesichert ist, weist mittlere Schwierigkeitsgrade auf und ist deshalb auch für den weniger starken Alpinisten oder für Familien mit geh- und kletterfreudigen Kindern (ab zehn  Jahren) geeignet.

Info

Geöffnet: März bis November

Zum Bouldergebiet Gsteier, Schenna und Umgebung gibt Auskunft der Tourismusverein Schenna

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Über diesen Autor

Markus Stein

Markus Stein

Wenn Markus mal nicht vor dem Computer sitzt – das ist leider immer öfter immer weniger der Fall ... –, macht er mit Vorliebe die Bergwelt vor der oberbayerischen Redaktions-Haustür unsicher. Sei es mit dem Mountainbike oder Wanderschuh in der schneefreien Zeit, mit Touren- oder Alpinski im Winter. Bleibt dann noch Puste übrig, stürzt er sich auch gern mal in Münchens Kulturleben, mit Vorliebe in die Jodel-Hochburg Bayerische Staatoper. Die absoluten Reise-Highlights im Dienste der Redaktion: eine Rundreise durch Neuseeland („Der Hammer“) und Tiefschnee-Tauchgänge in Kanada („Auch nicht schlecht“).

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