Länderberichte

Südtirol | Stylish, hip, modern

Karin Lochner
Geschrieben von Karin Lochner

Südtirol ist voller Gegensätze: Almen und Palmen, hochalpin und mediterran. Bergbauern und urbane Geschäftigkeit, alte Traditionen an steilen Berghängen und moderne Kunst in Städten. Wir zeigen euch die hippen, kreativen Seiten Südtirols. Urig und bergbäuerlich geht es in unserer Reportage über Urlaub bei Bergbauern zu. Die findet ihr exklusiv im Magazin.

„Spannendes Experimentierfeld“ nennt der Südtiroler Künstler Hartwig Thaler, der nach Lehr- und Wanderjahren im Ausland wieder nach Hause kam, seine Heimat: „Wir haben hier viele hoch talentierte und erfahrene Leute, die spannende Ideen verwirklichen und neue Wege gehen.“ Die alpine Bergwelt sorgt seiner Meinung nach für eine gesunde Bodenhaftung. Doch nicht nur in Kunst und Kultur wirkt dieser Aufbruchsgeist. Selbst bei so etwas Alltäglichem wie Käse …

Hartwig Thaler vor seinen „Flügeln der Versöhnung“

Den veredelt Hansi Baumgartner seit knapp 20 Jahren als Käse-Affineur. Die Liebe zum Käse entstand, als er noch am Herd seines Sterne-Restaurants stand. Die Äpfel Südtirols, die Trauben, der Wein, das Schüttelbrot, der Speck, die Kaminwurzen – lauter erfolgreiche einheimische Spezialitäten. Aber Käse?

Käsespezialitäten von Affineur Hansi Baumgartner im Pustertal

Genossenschaftsmolkereien brachten charakterlose Massenprodukte aus pasteurisierter Milch auf den Markt. Dabei ist Südtirol mit seinen Almen und Bergwiesen prädestiniert für viele unterschiedliche Käsesorten und Reifegrade.

Käse von Hansi Baumgartner

Damit ein Käse optimal reift, muss es feucht, dunkel und kalt sein. In diesem Klima können Sporen, Pilze und Mikroorganismen entstehen, wachsen und sich ausbreiten. Die geben dem Käse seinen Charakter. Lange hat Hansi nach dem perfekten Reiferaum gesucht und ihn dann dort gefunden, wo er schon als kleiner Junge mit seinen Geschwistern Bubenstreiche ausheckte: in einem alten, verwitterten Bunker, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg von Mussolini am Eingang des Pustertals in den Fels gewuchtet. Schon im Krieg unbrauchbar, da stickig und feucht, geriet der Bunker schnell in Vergessenheit. Bis das martialische Gebäude eine neue Bestimmung als Käseheimat bekam.

Die neue Lust am Käse

Auch das Capriz in Vintl widmet sich der Qualitätssteigerung beim Käse. Mit einem Bunker könne man nicht dienen, lacht Geschäftsführer Christoph Niederkofler. Die Architektur des Hauses ist dennoch außergewöhnlich: Einem riesigen Stück Käse auf einem Kupferkessel nachempfunden, signalisiert das Capriz den 18.000 täglich passierenden Autofahrern deutlich, worum es geht.

Feinkäserei Capriz in Vintl

Gebaut wurde das Firmengebäude ausschließlich mit nachhaltigen Materialien wie Südtiroler Zirbenholz, Kupfer und Glas. „Im Fokus stehen bei uns Ziegen- und Weichkäse aus regionaler Milch“, erklärt Niederkofler, „sowie Hingabe und Fingerspitzengefühl!“ Im Zentrum des Schaffens stehe für Capriz-Initiator Heiner Oberrauch, den Chef der Outdoor-Weltmarke Salewa, das Beschreiten neuer Wege: „Neu denken, Neues schaffen und die Lust am Käse neu entfachen.“

Das Potenzial einer Wandlung, einer Verzauberung geradezu, ist auch im Hotel „Pupp“ in Brixen, Hartwig Thalers Heimatstadt, präsent. Das Hotel „Pupp“ steht wie ein Ausrufezeichen am Rand der Altstadt, dort, wo diese in Neubaugebiete übergeht. Hier war früher eine alte Schmiede, gleich ums Eck steht eine moderne Kletterhalle. Das fast fensterlose „Pupp“ wirkt abgeschottet und zunächst irritierend. Von außen ist es kaum erkundbar und erinnert auf den ersten Blick an Dessau oder Tel Aviv.

Etwas Bauhaus in Brixen

2011 eröffneten die Brüder Christian und Martin Pupp ihr kühnes Designhotel im Bauhausstil gegenüber der familieneigenen Konditorei Pupp. Durch die verschachtelten Stockwerke und die verschobenen Grundrisse ergeben sich im Inneren kleine Höfe und Gärten voller Wärme und Licht. Alle elf Suiten überraschen mit einem privaten Außenbereich. Verblüffend: Keine dieser Ruheoasen ist einsehbar. „Kommt der Gast aus der quirligen Altstadt, findet er hier den Gegenpol und wieder zu sich,“ erklärt Martin Pupp den Grundgedanken.

Alle elf Suiten im Hotel „Pupp“ haben private Außenbereiche

Im Souterrain schlägt der Frühstücksraum, lichtdurchflutet durch einen freundlichen Innenhof, die Brücke zur alteingesessenen Konditorei. Dort kredenzt Junior-Chefin Elena Pupp zur morgendlichen Stärkung neben pikanten Leckereien köstliche Torten.

Bauhaus-Feeling im Hotel „Pupp in Brixen“

Bitte nicht wegwerfen!

Wenige Schritte entfernt, ums Eck von Hartwig Thalers Atelierladen, öffnet das „Wianui“ (wie neu) seine Pforten als „Upcycling Store“. Die Kunsthistorikerin Doris Raffeiner gründete gemeinsam mit der Kolumbianerin Camila Hernandez de Alba den ungewöhnlichen Laden.

Die beiden Frauen lernten sich über ihre Kinder kennen, ihnen geht es um nichts weniger als die „Zukunft des Planeten“ und den „Einklang mit der Umwelt“. Viele vermeintlich wertlos gewordene Alltagsgegenstände seien zu originell und zu schade, um sie zu entsorgen. So verwandeln die beiden Macherinnen alte Fahrradreifen und Joghurtbecher in schmucke Wohnzimmerlampen, die erst auf den zweiten Blick offenbaren, dass sie keine teuren Designerleuchtkörper sind. Aus alten Snowboards entstehen Brillengestelle und Kunststoff-Werbebanner werden als Fahrradtaschen wiedergeboren. Ständig entstehen neue, überraschende und witzige Verkaufsschlager.

Doris Raffeiner und Camila Hernandez de Alba vom Upcycling Store „Wianui“

Radikale Erneuerung verträgt sich in Südtirol gut mit einer wertkonservativen Einstellung. Winzer Manfred Nössing, von allen „der Manni“ genannt, gilt als Rebell. Er stammt aus dem „Hoandlhof“ oberhalb von Brixen. Auf seiner Sonnenterrasse stehen Oleanderbäume, im Sandkasten spielt Mannis Sohn, ein Golden Retriever kommt schwanzwedelnd auf die Weinkunden zugewackelt. In T-Shirt und Shorts sieht Manni nicht gerade aus wie ein Rebell, eher wie ein lässiger Surfer, der gleich sein Board schnappt. Manni kann zugreifen, das hat er der Weinwelt bereits bewiesen.

Vom ersten Jahr an, seit er den Hof von seinen Eltern übernahm, sorgte er für Wirbel unter den Winzern. Weil er andere Wege einschlug. Die Weinberge im Eisacktal sind steil und liegen in Höhen zwischen 500 und 900 Metern. Das Mikroklima ändert sich oft bereits von Weingut zu Weingut. Visionär Manni begann im Jahre 2000, seine Trauben selbst zu keltern, statt sie, wie es im Eisacktal Tradition ist, an Genossenschaften und große Kellereien zu liefern, wo alle Reben „in einen Topf kommen“.

Manni, der Weinrebell

Die warmen Tage und kalten Nächte, die sandigen und mineralischen Böden sorgen für die perfekte Grundlage, um feine Weine mit „eigener Handschrift“ zu schaffen. 2003 kam Nössings erster Kerner auf den Markt und wurde aus dem Stand mit drei Gläsern vom wichtigsten italienischen Weinführer, dem „Gambero Rosso“, ausgezeichnet.

Manfred Nössing

Heute produziert der Manni auf sechs Hektar Fläche Gewürztraminer, Sylvaner, Riesling, Veltliner, Müller Thurgau und Kerner. Nullachtfünfzehn im Weinkeller oder beim Denken sind ihm gleichermaßen fremd. Dass sich andere an ihm ausrichteten wie Eisennadeln an einem Magneten, hat eine fast physikalische Logik. Genau genommen ist er gar kein Rebell mehr, sondern mittlerweile eine der treibenden Kräfte der jungen, wilden Winzer im Eisacktal.

Südtirol ist keineswegs nur Weinland. Doch kaum jemand bringt Bier mit Italiens nördlichster Provinz in Verbindung. Dafür, dass sich das gerade ändert, sorgt Bobo Widmann aus Bozen. Er ist für die Neuentdeckung der Bierkultur in Südtirol verantwortlich. Das raffinierte Zusammenspiel von Malz, Wasser, Hefe und Hopfen fasziniert ihn. „So wenige Stellschrauben und doch so viele Facetten und Geschmacksrichtungen bietet nur handwerklich gebrautes Bier“, begeistert er sich.

2012 kaufte er eines der ältesten Wirtshäuser der Stadt, das „Batzenhäusl“, und ließ die alten Gemäuer zu einem angesagten Hotspot mit Hausbrauerei umbauen. Dort stellt er charaktervolle Gerstensäfte her, von denen Einheimische und Gäste schwärmen. Bereits mehrmals gewann er bei internationalen Wettbewerben den Branchen-Oscar für seine Biere.

Lukas Harpfs Feinkostladen in Bruneck

Sein Bruder im Geiste ist der umtriebige Lukas Harpf – wie Bobo Widmann ausgebildeter Biersommelier. In seinem originellen Feinkostladen in Bruneck, der auch gut nach London oder New York passen würde, bietet er Craft Beer aus aller Welt und eine Auswahl von mehr als 300 Weinen für Liebhaber an. Auch Delikatessen wie Fleisch von Jungrindern, die auf den Kräuterwiesen der Südtiroler Bergbauernhöfe weiden, hat er im Angebot.

 

Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos

Der Meraner Modedesigner Dimitrios Panagiotopoulos, Sohn eines Griechen und einer Italienerin, studierte Mode in München, Paris und Mailand. Er arbeitete für Jil Sander, Hugo Boss und Vivienne Westwood, bevor er sein Atelier in Meran eröffnete. In der Modeszene hatte er schnell eine Fangemeinde gefunden.

Dimitrios’ Spiel mit Gegensätzen, sein Sinn für Femininität und für schmale Silhouetten sind das Herzstück seiner Entwürfe. Gerne spielt der Designer mit Kontrastmaterialien und kombiniert Leder und Pelz mit Chiffon oder Seide. Jede Kundin fühlt sich unter seinen Händen wie eine Königin.

Spanferkelstelze und Erdmandelmehl

Auch Mirko Mair hat diesen leidenschaftlichen Blick. Der Küchenmeister wirkt in der „Sichelburg“, ein von der Gemeinde Pfalzen stilvoll saniertes, jahrhundertealtes Anwesen. Kochen hat Mirko schon immer geliebt. Er verbrachte viel Zeit auf dem Bergbauernhof seiner Großeltern. Heute will er „die heimische Küche aus der Reserve locken, sie temperamentvoller, sensibler und sinnlicher machen“.

Das Gebäude der Sichelburg ist 700 Jahre alt

In der „Sichelburg“ sitzt man in heimeligen, verwinkelten Stuben und lässt sich Mirkos kleine Kostproben im Munde zergehen. Grillgemüse-Mozzarella-Bruschetta, Beef-Tatar, pochiertes Wachtelei oder Bioroggen-Tirtel. Wenn Mirko über seine Kostbarkeiten spricht, wiegt er Namen kennerhaft im Mund. Spanferkelstelze. Erdmandelmehl. Während man noch den Vorspeisen hinterherschmeckt, kommt ein luftig-leichter Salat aus Wildkräutern. An allen Tischen verstummen beim ersten Bissen die Gespräche, gehen in genussvolles Schweigen über und münden in zufriedenes Murmeln, wenn das Besteck beiseitegelegt wird.

Kunstkubus Museion in Bozen

Wie gut die Moderne in die Bergwelt passt, zeigt das Museion in Bozen. Seit 2008 steht an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neustadt, nur ein paar Schritte vom Fluss Talfer, dieses Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Mit seiner Glas-Aluminium-Haut ist das Gebäude ein Hingucker. Der Kubus verfügt über transparente Stirnseiten und verbindet die deutsch geprägte Altstadt mit der eher italienischen Neustadt. Abends dienen die Glasfassaden als Projektionsflächen für Videoinstallationen. Wenn Hartwig Thaler, der selbst Kunstausstellungen kuratiert, hierher kommt, steigt er gerne ins oberste Stockwerk. Hier kann jeder „die architektonischen Schaufenster spüren, die öffnen und verbinden“.

Museion, Bozen

 

Cocooning im Chalet

Nahe der Kurstadt Meran – und doch in einer gänzlich anderen Welt – quartiere ich mich für ein paar Tage im „San Luis“ ein. Das Chalet-Resort versteckt sich zwischen Tannen, Fichten und Lärchen, fernab der Zivilisation auf 1.400 Meter Höhe. Die 16 Baumhäuser und 22 ein- und zweistöckigen Chalets spiegeln sich im klaren Wasser eines riesigen Naturbadeteichs. Auf Metall wie Verschraubungen und Nägel wurde beim Bau der Gästehäuser verzichtet. Ins autofreie Idyll betten sich noch ein Clubhaus mit Restaurant, eine Bar sowie Lounge- und Spa-Bereiche.

„San Luis“: Hideaway in Hafling, oberhalb von Meran

Was die Hoteliersfamilie Meister aus Meran hier auf 40 Hektar erbaut hat, ist kein gewöhnliches Projekt. Kein Wunder, dass es neun Jahre von der ersten Idee bis zur vollständigen Umsetzung gedauert hat. Unbehandeltes Holz, das zu Weihnachten und bei abnehmendem Mond geschlagen wurde, gehört wohl zu einem Bergdorf dazu. Im „San Luis“ auch noch der Lehmputz der Wandheizungen, der für ein Wohlfühlklima sorgt, erklärt Hausherr Alex Meister. Sämtliche Stoffbezüge für Sofas und Lampen hat er von lokalen Produzenten maßfertigen lassen.

Außerdem kümmert sich Meister gemeinsam mit Züchter Harald Gasser um alte, fast vergessene Gemüse-, Obst- und Kräutersorten. Hunderte davon werden im „San Luis“ angebaut und wandern pflückfrisch in die Küche zum italienischen Spitzenkoch Arturo Spicocchi. Viele Produkte von Wald und Feld kommen aus eigenem Anbau. Alles hier erinnert an eine Hollywood-Produktion – großzügig, atemberaubend, unwirklich schön.

Im Baumhaus schlafen? Ich klettere begeistert hinauf in mein luftiges Quartier. Acht Meter über dem Boden scheine ich im Grünen zu schweben, denn von meinem Refugium blicke ich durch riesige Fenster in die Natur. Morgens, wenn ich aufwache, steht mein reichhaltiges Frühstück mit den feinsten bäuerlichen Produkten schon auf dem Tisch, ganz wie ich es mir am Vortag gewünscht hatte. Wahrlich eine wunderbar-wunderliche Symbiose aus Naturerlebnis, Privatsphäre und stilvollem Wohlfühlambiente.


Info

Anreise

Mit täglich fünf Direktverbindungen ab München und Umsteigeverbindungen aus ganz Deutschland (bahn.de, „Sparpreis Europa“) fährt man über den Brenner nach Bozen ab 29 Euro in der 2. Klasse einfach (Zugbindung).

An Bord der DB/ÖBBEurocity-Züge zwischen München und Bozen ist das Anschlussticket Südtirol für fünf Euro erhältlich, es sichert Anschlussmobilität am Tag der Anreise. Das Ticket gibt’s auch in den DB-Reisezentren.

Schlafen

San Luis Hotel

Im modernen Bergdorf San Luis stehen die Chalets am Seeufer. Die Baumhäuser ragen im duftenden Lärchenwald über die Baumspitzen hinaus. Mindestaufenthalt drei Tage, Studio ab 320 Euro
Vöranerstraße 5, Hafling

Essen

Sichelburg

In der Burg sitzt man in heimeligen, verwinkelten Stuben. Küchenmeister Mirko Mair hat viel Zeit auf dem Bergbauernhof seiner Großeltern verbracht und schätzt saisonale, regionale Produkte. Er lockt die heimische Küche aus der Reserve, macht sie temperamentvoller und sinnlicher. Ein Hochgenuss! Montag, Dienstag, Freitag, Samstag 11.30 bis 14 und 18 bis 24 Uhr, Donnerstag 18 bis 24 Uhr, So 10 bis 24 Uhr. Gehobenes Preisniveau
Burgweg 1A, Pfalzen

Shoppen

Upcycling Store „Wianui

Alltagsgegenstände verwandeln sich in Neues. Zum Beispiel Fahrradreifen und Joghurtbecher in Wohnzimmerlampen oder aus Snowboards werden Brillengestelle
Stadelgasse 7A, Brixen

Web

suedtirol.info
suedtirol.com
roterhahn.it


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Über diesen Autor

Karin Lochner

Karin Lochner

Karin Lochner, Jahrgang 1964, bastelt sich mit 13 Jahren ein Faschingskostüm als „Rasende Reporterin“. Fünf Jahre später veröffentlicht sie – noch zu Schulzeiten – ihre ersten Artikel im Münchner Merkur. Seither schreibt sie über Reisen, Essen und Brauchtum. Gelernt hat sie von den Menschen, denen sie begegnet ist – von ihren faszinierenden, meist beglückend heiteren und oft nachdenklichen Geschichten. Sprache notieren löst bei ihr Glück aus. 26 lautlose Buchstaben reichen für ein Hochgefühl, tief drinnen. 2013 gewann Karin den Walliser Medienpreis. Heute arbeitet sie an ihrem viertem Buch. Wenn die Reporterin nicht unterwegs ist, unterrichtet sie Yoga und andere Bewegungskünste, die dabei helfen, sich biegsam in einen überfüllten Ochsenkarren zu schmiegen (Senegal), das Rütteln bei einer Überlandfahrt ohne Blessuren zu überstehen (Jamaica) oder das Schaukeln auf einem bockigen Kamel (Katar) mit Würde zu genießen. Die nächste Reise mit einem unkonventionellem Transportmittel kommt gewiss.

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