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abenteuer und reisen | Ausgabe 11/2016 | Kleine Leseprobe - Blättern Sie mal rein

Sozierlichsieist,soflinkwuseltsiedurchdieGassen. „Gib Bescheid, wenn’s zu schnell ist. Aber es gibt viel zusehen“,ruftArvaundbiegtindienächsteGasseab. Die32-JährigeistinDubaigeboren,ihreElternstam- men aus Hyderabad in Indien. Arva organisiert seit 2013 kulinarische Fototouren durch das alte Dubai, dases,manvergisstesgern,nebenhohen,funkelnden Glitzertürmen auch noch gibt. Zu den kulinarischen Entdeckungen vermittelt Arvas Mann, ein Fotograf, auchgleichTippsundTricks,wiemandieseKöstlich- keitengekonntinSzenesetzt.ImZeitaltervonInsta- gram und Pinterest ein echter Wettbewerbsvorteil. #UnseenTrailsnennendiebeidendieseRouten,und es stimmt: So hat man Dubai noch nicht gesehen. Dubai ArvastudiertezunächstFinanzwesenindenUSA,be- gann2012inNewYorkmiteinemFood-Blog,umsich zurück in Dubai ganz der Welt des Genusses hinzu- geben. Oder genauer: der Entdeckung des Genusses. Die Metropole am Arabischen Golf sei dafür eine der besten Adressen: „In Dubai trifft sich die Welt, es ist wirklich ein Melting Pot. Aber am besten erlebt man das nicht in großen Hotels, sondern hier am Creek.“ Dort also, wo das Leben in Dubai einst begann, an ei- nem rund 14 Kilometer langen Meeresarm, der die Stadtteile Deira und Bur Dubai trennt. STREET FOOD AM CREEK Auf der einen Seite, in Deira, ist es besonders bunt: arabisch, iranisch, indisch, pakistanisch, chinesisch, afrikanisch. „Wir alle sind doch ein bisschen Chris- toph Columbus, wir wollen entdecken“, sagt Arva, währendsiemichvorbeiandenarabischenHändlern durch den Gewürz- Souq an ihren indischen Lieb- lingsimbisslockt.HiergibtesKarakChai,mitganzen Blättern aufgekochten, starken schwarzen Tee mit Kondensmilch und Zucker. Ein paar Gassen weiter serviert ein Iraner Pash- mak,süßeTeigfädenausZuckerundSesam,undHal- va, die bekannte Süßspeise aus Sesam-Mus, Honig und Nüssen. Wir laufen weiter in die Somali Street, in der sich eine ganz eigene Mischung von Business angesiedelt hat: Ein Schneider reiht sich an den nächsten,dazwischenwinzige,schummrigeingerich- teteCafésmitbunten,blinkendenLED-Lampenund Wasserpfeifen,gerademalvieroderfünfGästefinden darin Platz. Das Besondere an ihnen: Sie werden alle Ist da was außer den üblichen Verdächtigen wie Shawarma, Hummus, Kebab und Tabboule? Gefragt, getan – wir schickten den Arabisch sprechenden Reporter und Food-Fotografen Lutz Jäkel los zur investigativen Schlemmerei 44 abenteuer und reisen 11 I 2016 1

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